David Umemoto lässt in seinen Skulpturen den Brutalismus aufleben - detailverliebt.de
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David Umemoto lässt in seinen Skulpturen den Brutalismus aufleben

Die Skulpturen aus Beton, die der französische Künstler David Umemoto schafft, sehen aus wie kleine Gebäude – nur dass ihnen die Türen und die Fenster fehlen. Die Ähnlichkeit zu Bauwerken kommt nicht von ungefähr, schließlich hat sich Umemoto am Brutalismus orientiert, einer Gattung der Architektur, die ihre Blütezeit in den 1950er- und 1960er-Jahren erlebt hat. Ihr wichtigstes Merkmal war, dass die rohen Strukturen des Werkstoffs sichtbar blieben.

Die gleiche Herangehensweise wählte auch Umemoto. Seine asymmetrischen Würfel, in die er Treppen und Löcher hineingeschlagen hat, zeigen Einkerbungen und Absplitterungen – aber ohne dass die Arbeit unsauber wirken würde. Stattdessen werden die Skulpturen durch die Dellen nur noch interessanter. Umemoto hat die Université Laval mit einem Master in Architektur abgeschlossen. Anschließend war er in der ganzen Welt mit Projekten beschäftigt, die sich in den Bereichen Kunst, Design und Architektur ansiedelten. Im Jahr 2010 hat er ein Jahr in Asien verbracht, um seine Kenntnisse in Holzarbeit, Gravieren und Metallguss zu verbessern. Außerdem hat er Fertigkeiten erworben, die nun seinen Skulpturen zugute kommen.

Copyright by David Umemoto (via)

Andreas Dittberner vor 4 Monaten

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