Da soll noch mal einer sagen die Schweizer seien nicht kreativ! Auf der Suche nach Grafikdesignern und Accountmanagern hat die Branding und Kommunikationsschmiede “NUMÉRO10” den “miesesten Job der Welt” ausgeschrieben.
Grandioses Employer Branding aus der Schweiz
Anstatt mit einer angenehmen Arbeitsatmosphäre, guter Bezahlung oder flexiblen Arbeitszeiten zu werben, zeichnet sich der mieseste Job der Welt durch folgende Merkmale aus:
- 80-Stunden-Woche plus Wochendarbeit
- keine Sozialleistungen
- schlechte Bezahlung
- Langeweilig und ohne soziales Umfeld
- Keine Aufstiegsmöglichkeiten
Und das waren nur einige Beispiele. Der Arbeitgeber stellt sich als undankbar und demotivierend vor. Abschließend wird dazu aufgerufen, eine Videobewerbung mit psychatrischen Führungszeugnis an die Personalabteilung zu schicken.
Der schlechteste Job der Welt
Das komplette Video ist so überzogen und gnadenlos, dass es schon wieder genial ist. Ich finde es sprudelt nur so vor Kreativität. Zu Zeiten, wo jede Stellenbeschreibung gleich klingt und zahlreiche Arbeitgeber mit “Work-Life-Balance” und Attributen, die sowieso nicht eingehalten werden können werben, ist das ein adäquater Weg um aus der Menge hervor zu stechen.
Als ich mir den Clip so ansah musste ich auch wieder an den “Island Caretaker” denken, der im Rahmen der Aktion “The Best Job in the World” gesucht wurde. Auch dieser Clip ging damals durch die Medienwelt:
Der beste Job der Welt
Es scheint als hätten solche Superlativen des Arbeitsmarktes unglaublich virales Potential. Also mir gefallen die beiden Aktionen! Hier haben die Unternehmen verstanden das Internet für sich zu nutzen und Wirbel zu machen.
Wie gefallen Euch die beiden Aktionen? Würdet Ihr Euch bewerben? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!



