Fukushima: Auf Spurensuche in der Geisterstadt - detailverliebt.de
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Fukushima: Auf Spurensuche in der Geisterstadt

Die Nuklearkatastrophe in Fukushima hat eine No-Go-Zone hinterlassen. Seit dem nuklearen Unfall 2011 ist der Großraum um die Atommeiler menschenleer. Die Einwohner sind evakuiert worden. Für ein ergreifendes Fotoprojekt sind einige Anwohner an den Ort des Geschehens zurückgekehrt. Sie haben die Zone besucht, die nun wie eine Geisterstadt unwirklich brachliegt. Alle Spuren der Zivilisation sind noch erkennbar, doch bereits jetzt wächst Gras über das, was einst Wohnhäuser und Geschäfte waren. Die Natur erobert sukzessive zurück, was der Mensch zerstört und verlassen hat.

Die französischen Fotografen Carlos Ayesta und Guillaume Bression setzen in ihrer Foto-Serie “Fukushima No Go Zone – Retracing Our Steps” die einstigen Anwohner an ihren ehemaligen Arbeitsplätzen in Szene.

Das Ergebnis sind berührende Bilder, die wie von einer anderen Welt wirken. Es sind Momentaufnahmen im Nachhall des Nuklearunfalls, doch sie wirken so unmittelbar, als habe sich die Katastrophe gerade erst ereignet.

Images © Carlos Ayesta + Guillaume Bression (via)

Andreas Dittberner vor 6 Monaten

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