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Kein Alkohol ist auch eine Lösung

Vor einiger Zeit proklamierten die Toten Hosen in einem Lied, dass kein Alkohol auch keine Lösung sei. Dem ist nicht so. Es geht auch anders. Normalerweise beziehen wir uns hier im Blog nicht auf einen einzelnen Artikel, aber heute möchten wir euch auf einen besonderen, sehr emotionalen Blog-Artikel von Darius (Bubs) Monsef aufmerksam machen.

Party like a Rockstar. Dies könnte die Devise von Darius (Bubs) Monsef gewesen sein. Er feierte viel, er feierte hart und trank dabei jede Menge Alkohol. Bis zu dem Tag an dem bei Ihm Krebs diagnostiziert wurde. Glücklicherweise war es eine heilbare Form von Krebs. Er wusste, dass er nicht daran sterben würde, doch die Diagnose änderte seine Einstellung zum Leben grundlegend.

Er trank keinen Alkohol mehr, um die exzessiven Party-Abende bewusster zu erleben. Er wollte alles aufnehmen und nicht am nächsten Tag mit einem dicken Kater im Bett liegen – ohne Motivation, ohne Erinnerungen.

Er kündigte seinen sehr gut bezahlten Job bei Microsoft, arbeitete an seinem eigenen Startup und ist heute ein erfolgreicher Geschäftsmann (Gründer und CEO von Colorlovers & Creative Market) , der das tut was er mag. Er heiratete seine Traumfrau, hat eine Tochter und ist glücklich und zufrieden. Und das alles ohne Alkohol.

Mehr möchte ich auch nicht schreiben. Ich empfehle Euch nur wärmstens diesen Artikel zu lesen:

I haven’t been drunk in 3 years… and I’ve been partying way more than you.

 

Aufmerksam geworden bin ich auf diesen Artikel durch einen Beitrag, den Marcel auf quote.fm veröffentlicht hat.

Welche Meinung habt Ihr zum Thema Alkohol? Wie gefällt Euch der Artikel? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Thorsten Rusch vor 3 Jahren

Kommentare

  • McNoisesagt:
    08. Feb. 2012 um 17:23

    “… neue Ideen, auffallende Kampagnen, spannende Bilder und beeindruckende Videos.” ???

  • Sam Razrsagt:
    08. Feb. 2012 um 18:01

    Soll nicht böse klingen, aber das halte ich jetzt für nichts besonderes. Ich verzichte auch seit Jahren auf Alkohol, nicht wegen einer Krankheit, sondern einfach weil ich es will.
    Ich finde es eher merkwürdig, dass man es für etwas besonderes hält. Wirkt für mich doch immer so, als ob die halbe Welt alkoholabhängige wäre.

  • McNoisesagt:
    08. Feb. 2012 um 23:38

    … zum leben gehört rausch … das finde ich sehr wichtig und auch wertvoll … nur dadurch können wir manchmal völlig aus uns herausgehen und hemmungen fallen lassen und selbst mit allen facetten begreifen … und dabei geht es gar nicht um rauschmittel … sondern auch oder gerade um rausch durch sinne ganz nüchtern … im rausch der musik, der liebe, der natur und und und … das problem ist nie der rausch, sind auch nicht rauschmittel … das problem ist es mass zu halten weil unsere begierde unendlich erscheinen kann … die menge macht das gift … bei allem und immer … und “Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in Ihr Maß zu halten.” (Nietzsche).

  • Robert Voigtsagt:
    09. Feb. 2012 um 05:00

    Für mich zählt das auch irgendwie ein stückweit in die Richtung des Minimalismus. Zen Habits, Technomaden. All das, was die Kontrolle über das eigene Leben so stark beeinflusst. Schwer in Worte zu fassen, aber unglaublich inspirierend – um auf deine erste Frage zurückzukommen, McNoise :)

    http://imgriff.com/2011/05/23/minimalismus-digitale-minimalisten-und-tech-nomaden/

  • McNoisesagt:
    09. Feb. 2012 um 18:30

    … hm … weiss nicht .. für mich hört da jemand einfach mit saufen auf … fertig. kannst dem ganzen jetzt irgendwas religiöses unterjubeln … oder irgend ‘n namen für einen lebenstil den man morgen eh nicht mehr kennt suchen … super viele menschen ändern ständig ihr leben, machen etwas anders … viele brauchen da ‘n therapeuten oder ne krebsdiagnose zu als initialzündung … ich hab nach 19 jahren mit rauchen aufgehört … einfach so … war 2 wochen lang hart und dann wars gut. hm?! das ist im prinzip nichts besonderes, auch wenn die pharmaindustrie und die medien uns die laster als wirkliche laster einreden wollen … so what?! das leben ist veränderungen … wir verändern uns … aber ein großer mythos und wirklich groß ist im prinzip wenig und wir menschen sind es schon gar nicht. ;)

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