via Horizont Vor einiger Zeit hatten wir über die aktuelle Launch-Kampagne der ERGO Versicherungsgruppe berichtet. Nun sind wir auf ein, in meinen Augen, extrem lustiges Fundstück gestoßen, welches wir Euch nicht vorenthalten möchten.
Ich bin mir sicher, dass Ihr den Clip schon mal im Fernsehen gesehen habt. Doch ist Euch die Ähnlichkeit zur amerikanischen Komödie “High Fidelity” mit John Cusack aufgefallen? Das obige Video verdeutlicht, dass die Szenen nahezu 1:1 nachgespielt und neu vertont wurden. Ich weiß nicht ob ich das gut finden soll. Irgendwie ziemlich unkreativ…
Was meint Ihr? Geht oder geht gar nicht? War es Euch aufgefallen? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!
Ein Dankeschön geht an Sascha, der uns auf dieses Video aufmerksam machte.
via katjusha’s sketchbook Ich hab ja schon viele Projektionen und Lichtspiele gesehen, aber diese schießt den Vogel ab! Der absolute Hammer!
Wirklich toll, was sich die Kreativen von H&M zur Eröffnung des neuen Flagship-Stores in Amsterdam haben einfallen lassen. Hier wurde geklotzt und nicht gekleckert. Es zeigt, was mit dieser Technik alles Möglich ist.
Insbesondere für eine Neueröffnung finde ich diese Form der visuellen Bespaßung absolut gelungen. Ich hab ja selbst beim Anschauen des YouTube-Videos meinen Mund vor Begeisterung nicht mehr zu bekommen. Detailverliebt geht’s weiter »
Wer Wikipedia kennt und gerne bunte Sneakers an seinen Füßen trägt, wird am neuen Mitmach-Projekt von Foot Locker seine wahre Freude haben. Derzeit befindet sich “Sneakerpedia”, so der offizielle Name, noch in einer geschlossenen Betaphase. Doch wenn alles klappt, wird es bald die größte Datenbank trendiger Sportschuhe.
Was die Idee für mich so besonders macht? Es ist ein Projekt des viralen Marketings und wird dennoch zu einem tatsächlichem Nutzen für die Teilnehmer. Sind sonstige Aktionen immer nur auf einen Schmunzler für zwischendurch und die etwaige Weiterverteilung ausgelegt, schafft es der Schuhfachhändler Foot Locker einen echten Mehrwert zu stiften.
Auf der Website von Sneakerpedia sollen zukünftig alle Modelle trendiger Schuhfabrikanten gelistet werden. Inklusive ausführlicher Beschreibungen und einem integrierten Tagging-System. So dass man bald nicht nur nach Farbe und Größe suchen kann, sondern auch nach dem Material, die Art der Nähte und ob auch Prominente diesen Schuh im Schrank zu stehen haben.
Klingt sinnvoll! Das System kann man sich auch gut für andere Produktgruppen vorstellen. Wer hier als Unternehmen noch schnell mit auf den Zug springt, kann sicherlich ein paar Fans für sich gewinnen.
Die Story hinter dieser Werbung ist schnell erklärt: Zwei rivalisierte Verkäufer treffen im Supermarkt aufeinander. Es beginnt ein Kampf um die Macht auf der Verkaufsfläche. Gekämpft wird mit harten Bandagen und mit Snoop Dogg.
Irgendwie erinnert mich das Ganze ein wenig an die “Get a Mac”-Kampagne von Apple. Auf der einen Seite finde ich den Spot ganz witzig gemacht, auf der anderen Seite aber auch fürchterlich amerikanisch. Und wirklich neu ist die Idee auch nicht…
Was meint Ihr? Gefällt Euch der Werbespot? Außerdem interessiert mich die absolute Grundsatz-Frage: Coca Cola oder Pepsi? Was steht in Eurem Kühlschrank? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!
Herzlichen Dank an Sascha, der uns auf die Kampagne aufmerksam gemacht hat.
Sicherlich wurde die Luxus-Sparte der Bekleidungsindustrie dank der Wirtschaftskrise mehr oder weniger stark getroffen. Doch was bewegt die französische Edelmarke Hermès dazu, ein virales Video ins Netz zu stellen, in dem ein handelsübliches Finger-Skateboard an Produkten des Hauses vorbeifährt? Ist das nicht ein bisschen weit hergeholt?
Ist es vielleicht tatsächlich. Doch wieder mal beweist die Internetgemeinde, dass selbst solch zusammenhanglose Geschichten für den Markt des viralen Marketings wie geschaffen sind. Es verbreitet sich gut, die Klickzahlen liegen bereits jetzt im mittleren 6-stelligen Bereich. Und eines haben die schlauen Köpfe hinter der Aktion mit Sicherheit erreicht: Gerade die jüngere Zielgruppe wird angesprochen. Neue Märkte. Da lockt der Umsatz.
Passt ein 5-Euro Kinderspielzeug zur französischen Edelmarke?
Ich frage mich nur, ob mir das gefallen soll. Ein Mini-Skateboard für ein paar Cent gegenüber einem Hermès Gürtel der allein schon fast 500 Euro kostet? Denke ich an das stilvoll eingerichtete Schaufenster von Hermès, erscheint mir diese Art der Unternehmenspräsentation wesentlich passender. Klar, bei Red Bull findet man auch alles genial, wo das Siegel mit den zwei Bullen draufgeklebt ist. Doch ist hier auch das Image der Marke ein anderes. Red Bull würde auch keine flatternden Luxus-Tücher um einen mit Dreck beschmierten Motocross-Fahrer wickeln.
Eure Meinung ist gefragt!
Da sich das Video so dermaßen gut verbreitet würde mich mal eure ehrliche Meinung interessieren. Ist es nett, dass sich auch eine Luxusmarke wie Hermès zu so einem witzigen, jugendlichen Spot herablässt oder was macht die Idee so einzigartig?
Dass IKEA viel Geld für Werbung ausgibt, ist allgemein bekannt. Ob Fernsehen, Kino oder Print, das schwedische Möbelhaus tanzt auf allen Hochzeiten. Wir berichteten bereits über die innovative Guerilla-Kampagne in verschiedenen Kinos, doch heute zeigen wir, wie verrückt die Kreativen von IKEA wirklich sind.
Wir gehen zurück in das Jahr 2007. Dort liefen die oben zu sehenden Werbespots, die tatsächlich zum Aufräumen anregen. Gekonnt überzogen entwickelt sich die Werbung zur reinsten Comedy-Show. Mein persönliches Highlight ist der kleine Junge am Ende. Fantastisch!
Kennt Ihr die Werbung? Wie gefällt Sie Euch? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!
Ein herzlicher Dank geht an Clemens nach Hamburg, der uns auf diese wunderbare Werbung aufmerksam gemacht hat.
Schon über ein halbes Jahr ist es her, dass OK Go mit ihrer extremen Kettenreaktion eine alte Idee im Video zu “This Too Shall Pass” wieder aufgriffen. Nun hat sich eine österreichische Privatbrauerei an einem ähnlichen Aufbau versucht und eine eigene Rube-Goldberg-Maschine gebaut.
Trumer Privatbrauerei und die Rube-Goldberg-Maschine
Der Ausdruck “Rube-Goldberg-Maschine” geht auf eine Comic-Figur mit dem Namen “Professor Lucifer Gorgonzola Butts” zurück, die der US-amerikanischen Cartoonist Rube Goldberg zum ersten Mal 1961 im englischen Wörterbuch “Webster’s Third New International Dictionary” erwähnt. Der Name beschreibt einen komplexen Apparat, der eine sehr einfache Aufgabe unnötig langsam, indirekt und umständlich erledigt.
In wochenlanger Kleinstarbeit arbeitete das Team von Trumer mit der Agentur Jenseide aus Wien an der Biermaschine. Das Video wurde auf der internationalen Messe “Alles für den Gast” vorgestellt.
Nach Vorbild der Rube-Goldberg-Machine wurde der Bierprozess neu dargestellt. Gleich wie in der Herstellung unseres Bieres liegt auch in diesem Video die Qualität im Detail!
Immer wieder faszinierend mit was sich Menschen wochenlang beschäftigen können!
Besten Dank an Roger von Antilangeweile, der uns nochmal auf dieses Video aufmerksam machte!
Wir freuen uns, Euch heute den ersten Gastartikel auf detailverliebt.de zu präsentieren. Sven Döring schreibt über eine äußerst detailverliebte Kampagne zum Thema “Kaffee”. Es folgt ein Artikel über Leidenschaft, Genuss und jeder Menge Liebe zum Detail:
Wer mich kennt. Weiß, dass Kaffee bei mir schon keine Sucht mehr ist, sondern ein Grundbedürfnis darstellt. Geschmack und Qualität, das sind die zwei hervorstechendsten Merkmale bei gutem Kaffee. Und über Geschmack lässt sich bekanntermaßen nicht streiten.
Als Wahl-Hamburger hab ich es da gut. Verschiedenste Hot-Spots bieten in der Hansestadt die Möglichkeit meiner Leidenschaft hemmungslos zu frönen. Egal, ob es der (kaffetechnisch einzig erträgliche) Fastfood-Tempel oder der ein oder andere, etwas besondere Kaffee ist.
Natürlich unterscheide ich sehr wohl zwischen alltäglichem Lebensmittel und seltenem Genussmittel. Sonst wäre ich heute schon Arm. Denn 13 Euro für 125 Gramm Kaffeebohnen leistet man sich sicherlich nicht jeden Tag. Doch umgerechnet kostet mich dann eine Tasse zuhause noch immer weniger, als ich in der Gastronomie zahlen würde.
Diese Werbung ist zwar schon etwas älter, aber deswegen kein bisschen langweilig. Hier haben die Kreativen von Mercedes genau aufgepasst und treffend zugeschlagen. Diese beiden Plakate hingen im vergangenen Jahr in der Hamburger Lagerstraße. Ich muss schon sagen, ich habe sehr gelacht, als ich diese vergleichende Werbung zum ersten mal gesehen habe.
Treffende Plakatwerbung von Mercedes
Hier nochmal die beiden Plakate im Detail. Zunächst Audi mit einem relativ konservativen Plakat: Detailverliebt geht’s weiter »
via feingut Heute gibt es bei uns mal wieder neues zum viel diskutierten Google-Service “Streetview”. In einem herrlichen Video hat die Berliner Agentur Sehsucht für Google Deutschland, die Vorzüge von Streetview dargestellt.
Unter dem Motto “Das Leben ist eine Reise” hat die Agentur fantastische Bilder aus Streetview zusammengesellt und in ein animiertes Fotoalbum gepackt. Die Aufmachung ist in meinen Augen wirklich gelungen. Neben viel Liebe zum Detail und einer ganzen Menge Highlights vermittelt das Video ein gutes Gefühl dafür, wie mächtig der neue Google-Service seien wird. Detailverliebt geht’s weiter »