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Schönheit und tote Tiere miteinander in Verbindung zu bringen, ist schon ein wenig weit hergeholt. Die Fotografin C. Owen hatte dennoch die Idee, verstorbene Lebewesen in einer Bilderserie zu verewigen. „Ordinary Overlooked“ hat sie die Reihe genannt, in der sie Frösche, Schmetterlinge und andere Tiere in Schwarz-Weiß ablichtet. Bei manchen hat man Probleme, überhaupt zu erkennen, was für ein Tier das ist. Und auch sonst sind die Fotos irgendwie makaber. Dennoch entbehren sie nicht einer gewissen Ästhetik, was hauptsächlich Owens Inszenierung geschuldet ist.

Die Insekten, die sie fotografiert, findet Owen in den Ecken und auf den Fensterbrettern ihres Hauses, bei größeren Tieren handelt es sich um wissenschaftliche Präparate. Bei ihren Bildern legt sie viel Wert auf die Darstellung von Details, auf die wir sonst nicht achten oder vor denen wir eine unbegründete Angst haben. Während ihrer Arbeit bemerkte Owen, wie ihr Interesse für die winzige Welt der Insekten immer weiter wuchs. Im Jahr 2003 hat die Fotografin ihren Bachelor-Abschluss am College for Creative Studies in Detroit gemacht, heute lebt sie in Chicago.

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Andreas Dittberner vor 4 Monaten
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