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Der New Yorker Künstler Alejandro Durán benötigte viel Zeit für die Vorbereitung seiner Serie „Washed up“. Denn er sammelte dafür Massen an Müll, der an die Küste des mexikanischen Naturschutzgebiets Sian Ka’an gespült wurde. Den Plastikabfall konnte er fünfzig Ländern von sechs Kontinenten zuordnen. Eine erschreckende Feststellung. Farblich sortiert und arrangiert, kreierte der gebürtige Mexikaner daraus unterschiedliche Installationen, die er in die dafür ausgewählte Umgebung integrierte. Die Wahl der stets natürlichen Orte steht in starkem Kontrast zu dem künstlichen Plastikmüll. Alejandros Hoffnung ist, durch dieses Kunstprojekt Aufmerksamkeit auf das katastrophale Ausmaß der Verschmutzung unserer Meere zu lenken.

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Andreas Dittberner vor 5 Monaten
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image description Städte farbenfroh fotografiert von Luigi Visconti  
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