Abschied von Edeka – Wie man würdevoll einen Pitch verliert…

Wir alle kennen die Edeka-Werbung. Über Monate und Jahre wurde eine einzigartige Marke aufgebaut, die im Print und im Fernsehen sehr präsent war. Eben diese Marke hat Edeka ein neues Image verliehen, welches kreativer und frischer war als jemals zuvor. Diese Marke hat die Werbeagentur “GRABARZ & PARTNER” kreiert. Nun wurde das Edeka-Budget neu ausgeschrieben…


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Die Jungs und Mädels von GRABARZ & PARTNER haben versucht die Kampagne zu verteidigen und haben leider verloren. Um sich von “IHRER” Marke zu verabschieden haben Sie eine Abschiedsanzeige geschaltet. Aber nicht irgendeine, sondern eine 15-Schritte Anleitung zum Thema “Wie man eine Marke kreiert”.

Insbesondere Punkt 7 “ACHTE AUF das allerkleinste Detail” macht die Werbeagentur für uns natürlich noch sympathischer. Die Punkte 13 bis 15 zeigen wie viel Herzblut an dieser Kampagne hing, in den Punkten heißt es:

  • 13 “SEI DIR NICHT ZU SCHADE, deine Marke im Pitch zu verteidigen”
  • 14 “ÄRGERE DICH WIE VERRÜCKT, wenn du verlierst, aber gratuliere dem Gewinner”
  • 15 “SCHALTE EINE ANSTÄNDIGE Abschiedsanzeige”

Das ist kreativ. Das ist stark. Also, falls dies hier jemand von GRABARZ & PARTNER lesen sollte: Chapeau. Das ist groß! Ihr seid detailverliebt, ihr habt nen geilen Job gemacht. Wenn es auch nicht mehr Edeka ist, die nächsten Kampagenen warten auf Euch!

Was sagt Ihr?

via HORIZONT

Sex sells – Zweideutige Werbung

So Freunde, nach kurzer Blogabstinenz melden wir uns pünktlich zum Bergfest dieser Woche wieder. Und wir starten gleich mit einem kleinen Schmankerl, wie der gemeine Bayer sagen würde. Nachdem Euch die kreativ-zweideutige Werbung von Durex vor einiger Zeit so gut gefallen hat, haben wir heute mal wieder einige witzige Beispiele für zweideutige Werbung für Euch.

Getreu dem Motto “Sex sells” haben einige Unternehmen mal wieder Vollgas gegeben und richtig zweideutige Werbung rausgehauen. Uns macht sowas Spaß. Erst schmunzelt man, dann lacht man. So sollte Werbung sein.

Lehnt Euch zurück und schaut Euch die folgenden Bilder an. Viel Spaß! Detailverliebt geht’s weiter »

Große Kunst zum Wochenende

Auch wenn wir diese Woche leider nicht so aktiv waren wie sonst, haben wir pünktlich zum Wochenende nochmal großartige Kunst für Euch. Diesmal stammt sie von Judith Ann Braun, einer Künstlerin aus New York City. Ihre Kunst ist im wahrsten Sinne des Wortes “handgemacht”, denn sie erschafft ihre Kunstwerke einzig und allein mit Ihren Fingern.

Ich finde es unfassbar, wie ein Mensch solch grandiose Kunstwerke nur mit seinen Fingern schaffen kann. Judith Ann Braun beschreibt ihre außergewöhnliche Kunst wie folgt:

“Fingerings”  continue my use of carbon medium by dipping my fingers in charcoal to draw directly on the wall, sometimes with both hands simultaneously to the extent of arms’ reach. This allows the inherent symmetry of the body to generate a gestural vocabulary of mark making.

Mir gefallen Ihre Werke unheimlich gut. Diese Formen und die Verläufe sind einfach außergewöhnlich. Auf dem weißen Hintergrund wirkt es einfach nur genial. Aber schaut selbst: Detailverliebt geht’s weiter »

Mein Senf zur Europameisterschaft

Zwei Spiele hat die deutsche Nationalmannschaft bereits absolviert. Eins gegen Portugal, eins gegen Holland – bekanntlich beides keine Rumpeltruppen. Von diesen beiden Spielen in der “Hammer-Gruppe B” wurden beide gewonnen. 6 Punkte aus 2 Spielen. Mehr geht nicht. Außerdem trollt Jogi Löw den Balljungen. Chefaktion.

Nach dem ersten Spiel ging mir die Diskussion um Mario Gomez gewaltig auf die Nerven. Mehmet Scholl, der 1996 mit der deutschen Nationalelf Europameister geworden ist, hat nach dem Spiel nichts besseres zu tun, als den Schützen des Siegtores zu kritisieren und somit eine Diskussion “Klose gegen Gomez” zu eröffnen.

Zwei Dinge versteh ich dabei nicht: 1. Gomez hat genau das gemacht, wofür er aufgestellt wird; er hat ein Tor geschossen und Deutschland gewinnt 1:0 gegen Portugal. Was hat er falsch gemacht? 2. Warum steigen die Medien à la Bild und Co. auf solch eine Aussage von Scholl ein? Einen Stürmer sollte man doch eher stark reden und ihn nicht dazu zwingen sich für seine Leistung entschuldigen zu müssen, so dass er im Spiel gegen Holland auf einmal am eigenen Strafraum rumrennt.

Aber nochmal zurück zu Gomez bei der EM 2012: Obwohl ich Dortmund-Fan bin und für Bayern-Spieler nur sperrlich Sympathien entwickeln kann, ziehe ich folgende Zwischenbilanz: Gomez macht in 2 Partien, 3 weltklasse Tore indem er zunächst in der Rückwärtsbewegung gegen die Laufrichtung des Torwarts einnetzt, dann mit einer genialen Drehung zwei Abwehrspieler stehen lässt und den Ball lässig einschiebt und schließlich aus unmöglichen Winkel die Murmel neben den Pfosten setzt. Damit sollte er den Medien und vor allem Mehmet Scholl die passende Antwort gegeben haben. Ich hoffe es ist nun Ruhe.

Generell zur Nationalmannschaft fällt mir nur folgendes ein: Das Spiel gegen Portugal war sicherlich kein schönes Spiel, aber dennoch eine sehr gute Mannschaftsleistung. Ich finde, dass vor allem Hummels und Boateng überzeugt haben. Auch gegen Holland stand die Abwehr sehr gut und alles was dann doch noch auf’s Tor kommt holt Neuer in einer fast schon arroganten Leichtigkeit raus. Auch im Mittelfeld werden Khedira und Schweinsteiger immer besser. Müller und Özil machen ihre Sache auch gut.

Portugal und Holland wurden geschlagen. 6 Punkte aus 2 Spielen. Zeit für Euphorie. Liebe Freunde, liebe Medien, bitte rastet aus, wir werden Europameister!

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Hyperrealistisch ins Wochenende

Pünktlich zum Wochenende haben wir nochmal grandiose Kunst für Euch. Paul Cadden zeichnet unfassbare, hyperrealistische Bilder.

Seine Bilder sind so wahnsinnig genial und kaum von einem Foto zu unterscheiden. Es ist wirklich unglaublich, dass alle seine Bilder handgemalt sind.

Ich finde es kaum vorstellbar, wie ein Mensch so einen ausgeprägten Blick für die Details haben kann.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim anschauen der Bilder! Detailverliebt geht’s weiter »

Mit Essen spielt man nicht – Brock Davis schon

Schnelle Inspiration zum Dienstag: Brock Davis ist ein amerikanischer Künstler. Und er tut das, was eigentlich verboten ist: Er spielt mit Essen.

Auf äußerst kreative Art und Weise hat er eine Bananen-Mütze gezaubert. Außerdem hat er aus einer handelsüblichen Zuchini einen Orca-Wal gemacht.

Also wenn das nicht kreativ ist… Detailverliebt geht’s weiter »

Entspannt ins Wochenende – Heute: Neuseeland

Neuseeland ist wahrscheinlich landschaftlich eins der schönsten Länder der Welt. Schade, dass es am anderen Ende der Welt liegt. Noch nicht mal Google Maps konnte mir die Entfernung von Düsseldorf nach Wellington nennen.

Das obige Video zeigt mal wieder ein absolutes Traumziel. Oh man, wenn ich mir das so anschaue, würde ich wirklich unheimlich gerne mal nach Neuseeland. Mal schauen wann sich das realisieren lässt.

Die Bilder sind auf alle Fälle mal wieder ein sehr schöner Ausklang für eine kurze, aber dennoch anstrengende Woche. Also, wie immer unsere Empfehlung: Entspannte, leicht zurückgelehnte Haltung, das Video selbstverständlich in HD, Sound auf mittlere Lautstärke und dann genießen.

Wir wünschen Euch ein wunderschönes Wochenende! Detailverliebt geht’s weiter »

Actionfilm mit einem Taschenbeamer: Speed of Light

Wir lieben das Außergewöhnliche! Das hat sich hier schon häufiger gezeigt, ob Portraits aus Fäden, Kunstwerke aus Korken oder Gemälde mit Bleistiften, die kreative und außergewöhnliche Verwendung von Materialen begeistert uns. So auch das folgende Video. Verantwortlich hierfür ist (mal wieder) die britische Filmschmiede “The Theory“.

Das Video zeigt eine actionreiche Verfolgungsjagd, welche komplett mit einem Taschenbeamer gedreht wurden. In der Beschreibung des Videos sagen die Produzenten nochmal ganz klar, dass alles echt ist und nicht getrickst wurde, so heißt es:

Speed of Light was all projected and filmed FOR REAL – there’s no CGI trickery.

- The car and helicopter are toys bought from a model shop filmed against greenscreen.
- As well as using the world’s smallest projectors from MicroVision, we also partially filmed using the world’s smallest HD camera.

Aber nochmal kurz zurück zu den Produzenten: Wie beschrieben stammt das Video von “The Theory”, einem Pseudonym für das Direktorenteam Tom Jenkins und Simon Sharp und genau diese beiden waren auch schon für das gefühlvolle Google-Street View-Video “Adress is appoximate” verantwortlich, über das wir auch schon berichtet haben. Wer dies noch nicht gesehen hat, sollte es unbedingt nachholen. Ein wirklich tolles Video, in dem ein kleiner Spielzeug-Roboter auf der Suche nach dem Abenteuer via Google-Street-View die ganze Welt bereist. Wirklich klasse! Detailverliebt geht’s weiter »

Fotografie: Im perfekten Moment abgedrückt

Freunde, was hab ich gelacht als ich diese Bilder gesehen habe. Bei den folgenden Fotos haben die Fotografen wirklich ganze Arbeit geleistet und im richtigen Moment abgedrückt. Auch wenn in den meisten Fällen der Zufall regiert haben wird, machte dieser durchschnittliche Bilder zu wahren Meisterwerken der Ironie.

Passender als bei der ursprünglichen Quelle dieser Bilder kann auch ich es nicht ausdrücken. Dort heißt es:

“Luck is what happens when preparation meets opportunity.”

Also ich finde die Bilder wirklich wahnsinnig lustig, auch wenn manche Fotos sehr schmerzhaft aussehen. Es ist unglaublich welchen Einfluss die Perspektive auf diesen perfekten Moment nimmt. Wenn die Fotografen nicht genau aus diesem Winkel und in diesem Moment abgedrückt hätten, wären die Bilder einfach nur langweilig.

Außerdem kommt es (genau wie in unserem Artikel gestern) wieder nicht auf das Equipment an, um solche Fotos zu schießen.

Nun ja, wir wünschen Euch gute Unterhaltung und einen amüsanten Mittwoch. Detailverliebt geht’s weiter »

Fruchtige Fotos – Geniale Selbstportraits von Cristina Otero

Für den Nachmittag haben wir noch ein paar außergewöhnliche Fotos für Euch. Die 16-jährige Spanierin Cristina Otero macht wirklich geniale Selbstportraits – was sag ich? Sie macht keine Fotos, sie macht Kunst. Und wieder einmal wird es offensichtlich, dass Leistung und Kreativität nicht vom Alter abhängt.

Die Geschichte hinter diesen Bildern ist unfassbar. Zunächst einmal drei kurze Fakten, die schon beeindrucken:

  1. Cristina ist erst 16 Jahre alt.
  2. Cristina fotografiert nicht mit einer Profi-Kamera, sondern mit einer günstigen Canon 1000D.
  3. Cristina fotografiert nicht im Studio sondern nutzt das natürliche Licht Ihres Zimmerfensters.

 

Ich finde diese drei Punkte machen die Fotos noch sympathischer und genialer. Während andere Fotografen mit Kameras und Objektiven unterwegs sind, die den Preis eines Kleinwagens haben, macht Cristina Otero Kunst mit einer Canon 1000D und einem 50mm f1.8 Objektiv (zur Orientierung: Die Kamera kostet gute 300 €, das Objektiv etwas über 100 €).

Des weiteren fotografiert sie nicht im Studio, sondern Sie nutzt das Licht aus dem Fenster. Dies zeigt uns, dass man nicht immer die beste und teuerste Ausrüstung braucht, um ein geniales Ergebnis zu erzielen.

Diese Portraits sind mit die besten und aussagekräftigsten, die ich je gesehen hab. Diese Farben und diese Komposition der Bilder, einfach beeindruckend. Cristina hat Ihren ganz eigenen Stil, den sie einfach umsetzt. Toll! Einfach nur toll! Detailverliebt geht’s weiter »