Vimeo-Direktlink Du suchst eine günstige Möglichkeit, Video-Aufnahmen von oben zu realisieren? Du willst Dein Motiv aus luftiger Höhe einfangen? Ein ganzes Fußballfeld aus der Luft? Der Film- und Kameraexperte Tom Guillmette zeigt, wie man mit 30 Helium-Luftballons, einer robusten GoPro Hero-Kamera und einer Angel, Videos aus bis zu 120 Meter Entfernung erstellen kann.
Das ganze nennt er “Skyfishing”. Und die Idee ist gar nicht schlecht: Denn einerseits behält man so im Gegensatz zur “kabellosen” Ballonfahrt (oder hier) die Kontrolle über den mobilen Kamera-Kran – und andererseits ist die Angelsehne nicht auf dem Video zu sehen. Wichtig ist nur, dass man die Angelschnur absolut sicher an dem Gefährt, oder zumindest an der Kamera befestigt. Nicht dass man dann bei einer leichten Windböhe nur noch mit der Angel in der Hand da steht.
Für mich ist diese Möglichkeit des “Aerial Shooting” besonders attraktiv. Denn die Kosten sind mit der äußerst robusten GoPro Hero HD (305 EUR), 30 Luftballons plus Helium (47,90 EUR) und einer handelsüblichen Angel (24,89 EUR) erstaunlich gering. Definitiv einen Versuch wert – müssen ja nicht gleich 120 Meter sein!
Vimeo-Direktlink Wir hatten den Link bereits im gestrigen Artikel zu Brad Kremer, doch das Video ist einfach zu gut um es nicht zu sehen. Es zeigt die besten Ausschnitte von Jeremy Jones aus dem letztjährigen Film “The B” der Snowboard-Firma Burton. Da sind Stunts und Sprünge mit bei, die hat man noch nicht gesehen!
Der 34-jährige Jeremy Jones ist im Snowboard-Umfeld eine bekannte Größe. Obwohl er bisher an keinem Wettkampf teilnahm, setzte er dennoch Standards im Snowboarding. Bereits im Alter von 13 Jahren fuhr er mit einem Brett unter den Füßen verschneite Berge hinab. Als einer der 8 Mitglieder des “Forum Snowboards”-Teams wird er unter anderem von Burton, Anon, Milospot und Nixon gesponsort.
Besonders begeistert haben mich die Sprünge, die aussehen, als wären sie mit einem Skateboard erfahren. Denn Jeremy fährt oft mit nur einem Fuß in der Bindung. Ist die auch noch locker, dreht er sein Board schon mal um die eigene Achse während eines Stunts. Beeindruckend!
Vimeo-Direktlink Tatsächlich erinnerte mich das Standbild des Vimeo-Videos mit dem Titel “Hawaii Layover Time Lapse” von Brad Kremer eher an Miami Beach. Doch die Aufnahmen stammen tatsächlich von der Insel auf der anderen Seite unseres Planeten. Besonders schöne Tag/Nacht-Wechsel und beeindruckende Wolkenformationen sind in den knapp 2 Minuten zu sehen.
Brad, der sonst eher für seine Burton Snowboard Movies bekannt ist, war letztes Jahr für eine Woche auf Hawaii. Der kurze Film entstand eigentlich nur zufällig – der 3fache Vater merkte erst am Ende der Reise, dass er erstaunlich gutes Material eingefangen hatte. Das meint er zumindest.
Bemerkenswert ist dann doch, dass er auch rein zufällig ein Mumford Moco für exzellente, bewegte Time-Lapse-Aufnahmen dabei hatte. Man sieht dessen Effekt bei der Szene, in der sich die Kamera mit den Wolken um die eigene Achse dreht.
via netzpolitik.org So geht moderne Berichterstattung heute: TheJuiceMedia präsentiert mit den Rap News ein hochwertiges Format um aktuelle Themen humorvoll zu veranschaulichen. Die aktuelle Ausgabe mit dem Titel “Wikileaks gegen Bill O’Reilly” enthält sogar einen kurzen Auftritt des “meistgesuchten Programmierers der Welt” – Julian Assange.
Nicht einfach nur dahingeplappert, sondern knallhart recherchiert und mit vielen Fakten gespickt präsentiert Robert Foster als US-Moderator Bill O’Reilly alles über Wikileaks und die 400.000 Geheimdokumente zum Irak-Krieg als gekonnten Rap zu klassischen Eminem-Beats. Erdacht wurden die passenden Reime jedoch von einem anderen Australier: Hugo Farrant, der mit seinen goldenen Dreadlocks nicht unbedingt wie eine Rap-Ikone wirkt.
Außerdem zu sehen: Der unechte Donald Rumsfeld, der echte Barack Obama, weitere Informationen zum angeblichen Informanten Bradley Manning und natürlich ein Gastauftritt des misteriösen Julian Assange.
Hier ist wirklich alles in knappen 6 Minuten enthalten, was einen Montag Nachmittag unterhaltsam macht! Bildung inklusive.
Dank dem Hinweis von Boris wissen wir jetzt auch wie das sicherste Fahrradschloß der Welt aussieht. Und Funktioniert. Und vorallem: Wie man es mit den eigenen Händen und ein bisschen Technik vom Elektro-Versandhaus Conrad selber baut.
Die Funktionsweise ist simpel: Das Schloss umfasst eine stabile Laterne mit 3 Skate-Rollen und befördert das montierte Fahrrad mit einem handlichen Motor in luftige Höhe. Sympathisch und sicher zugleich!
Das 1928 in Berlin gegründete Familienunternehmen schafft es mit diesem viralen Video durchaus zu begeistern. Tatsächlich funktioniert das Prinzip aber sicher besser in Regionen wie dem jetzigen Unternehmenssitz in der Oberpfalz. Wenn ich daran denke, wieviele Fahrräder in Berlin unterwegs sind – da wird die Auswahl der passenden Laterne aber knapp!
Weltweit ist der Trend seit einiger Zeit zu beobachten, bei uns kommen die beeindruckende und besonders farbenreichen Gebäude-Projektionen erst jetzt in Fahrt. Das Thema, welches oft für Marketingzwecke genutzt wird, brachte mittlerweile schon viele sehenswerte Beispiele zu Tage. Heute möchten wir euch eine Liste von 13 hervorragenden und außergewöhnlich kreativen Projektionen vorstellen.Detailverliebt geht’s weiter »
Zum Wochenende möchten wir dieses Mal auf ein ganz besonderes Projekt hinweisen: Raúl Krauthausen baut eine Online-Landkarte barrierefreier Orte und schafft so für Rollstuhlfahrer neue Möglichkeiten der Mobilität und Teilhabe. Er möchte damit ein Anreiz zum Umdenken geben, damit den Bedürfnissen von über 1,6 Millionen Rollstuhlfahrer in Deutschland mehr Beachtung geschenkt wird.
Mit Wheelmap.org lassen sich nicht nur online, sondern auch mit dem iPhone rollstuhlgerechte Orte – ohne sinnlose 1-Stufen-Treppen & Co. – ausfindig machen. Jeder der einen neuen Ort in “rollstuhlgerecht”, “teilweise rollstuhlgerecht” oder “nicht rollstuhlgerecht” einstufen kann, ist herzlich dazu aufgerufen es über die Website zu tun. Derzeit landen rund 300 neue Orte pro Tag in der Datenbank. Mithilfe der OpenStreetMap macht das ganze auch visuell einen guten Eindruck.
Natürlich nutzt die neue Datenbank nicht nur Rollstuhlfahrern. Auch mit dem Kinderwagen, einem Rollator oder einem gebrochenen Bein findet man so schnell die bequemste Route zum Ziel.
Und schon wieder sind wir beim Freitag angekommen. Eine ereignisreiche Woche geht dem Ende entgegen. Heute ist es bei uns mal wieder Zeit für ein spektakuläres Timelapse, welches die Woche in meinen Augen ideal ausklingen lässt. Leichte, aber beeindruckende Unterhaltung für den Freitagnachmittag.
Das Video stammt von einem Künstler namens “Victor” (mehr über Ihn konnte ich leider nicht herausfinden), er hat es während einer Reise durch die Canyons in Arizona und Utah aufgenommen. Spannende Making-Of Fotos findet Ihr in seinem Flickr-Stream.
Die beruhigende Fahrstuhlmusik im Hintergrund stammt im Übrigen vom Musiker Nicholas Gunn, mehr von Ihm gibt’s im iTunes-Store.
Wir bedanken uns bei Tom für den tollen Tipp und wünschen Euch allen ein wunderschönes Wochenende!
via MC Winkel Im Frühjahr hatten wir mit Damien Walters bereits einen Experten auf dem Gebiet des Parkour gezeigt. Heute möchten wir euch Storm Freerun aus London vorstellen. In Zusammenarbeit mit Regisseur und Kameramann Claudiu Voicu konnte die Gruppe beeindruckende Sprünge einfangen und ihre Flugkünste in einem sehenswerten Kurzfilm unter Beweis stellen.
Der gesamte Film wirkt äußerst professionell. Die Kamerafahrten und die passende Hintergrundmusik schaffen es, die Elemente des Parkour extrem gut herauszustellen. Das Können der 5 Mitglieder Tim “Livewire” Shieff, Paul “Blue” Joseph, Ashley “Spyder” Holland, Jan Barcikowski und Franck “Cali” Nelle ist für mich bislang nicht zu überbieten.
Gerade jetzt, wo bei über 10 Zentimeter Schnee in Deutschland der übliche Verkehr zum Erliegen kommt, ist Parkour sicherlich die schnellere Alternative um von A nach B zu kommen. Mit den richtigen Handschuhen wird einem bei den athletischen Bewegungen sicherlich auch nicht so schnell kalt!
Ein wunderschöner Kurzfilm zu einer besonderen Idee. In Afghanistan wurde im Oktober 2009 eine Skateboard-Schule eröffnet, die der hiesigen Jugend einen sicheren Ort zur persönlichen Entfaltung schenken möchte. Die Kinder zwischen 5 und 17 Jahren lernen hier neben dem Skateboarden auch eine Menge über das Leben in multikulturellen Gemeinschaften, über Bildung und persönliche Selbstbestimmung.
Angefangen hat alles mit den beiden australischen Skateboardern Oliver Percovich und Sharna Nolan. Als sie 2007 in Kabul mit ihren Skateboards ankamen, waren sie umgeben von staunenden und glänzenden Kinderaugen. Getrieben von dem großen Interesse eröffneten sie mit nur 3 Boards eine kleine Skate-Schule.
Nachdem eine Gruppe afghanischer Freunde im Alter von 18-22 Jahren schnell ihre Fähigkeiten auf den drei mitgebrachten Brettern ausbauen konnten und das Thema so viel Potential entwickelte, dachten die Gründer einen Schritt größer. Sie brachten weitere Skateboards nach Afghanistan und bauten eine komplette Indoor-Skate-Anlage auf. So dass sie noch viel mehr Kinder und Jugendliche unterrichten konnten.
Am 29. Oktober 2009 stellten sie die Halle auf einem vom “Afghan National Olympic Committee” gespendeten, ganze 5.428 m² großem Grundstück fertig.
Die Schühler entscheiden hier selbst, was sie lernen möchten – eine Vielzahl an Freiwilligen aus aller Welt sorgt dafür, dass sie dabei die passenden Lehrkräfte zur Seite gestellt bekommen. Das Projekt Skateistan bringt junge Menschen zusammen, egal welchen Hintergrund sie mitbringen. Es gibt keinen Unterschied zwischen Mädchen und Jungen. Jeder hat die Chance sich selbst zu verwirklichen.
Wir sagen: Daumen hoch für soviel Mut und Ausdauer!