Ganze sieben Mal machte er sich auf, den höchsten Berg unseres Planeten zu besteigen. Zwei Mal erreichte er den Gipfel, fünf Mal scheiterte er. Elia Saikaly, ein Filmemacher und Abenteurer, überlebte Schneestürme, Lawinen und sogar ein Erdbeben. Doch von den Strapazen und Gefahren des Bergsteigens ist in diesem Kurzvideo eher wenig zu spüren.

Elia stellt hier die schönsten Augenblicke seiner Himalaya-Reisen vor. Es ist vor allem der Kontrast zwischen dem hektischen menschlichen Treiben und der gleichgültigen, ewigen Schönheit der Natur, was mich fasziniert. Der Berg blickt gelassen auf diejenige herab, die sich gerade zu seinem Gipfel aufmachen. Ob sie den Aufstieg überleben, um ihren vermeintlichen Sieg über dem Berg zu feiern, oder nur wenige Augenblicke später unter den herabstürzenden Schneemassen begraben werden – für die Natur macht es keinen Unterschied.

„Elia Saikaly is an award-winning filmmaker whose global adventures inspire others to find their most meaningful lives and spark positive change. He began his adventure filmmaking career on the slopes of Mt. Everest, where he set out to honour the life of his fallen mentor.“

Der gigantische Felsbrocken lässt sich letztendlich nicht bezwingen, auch wenn die Bergsteiger gerne dieses Wort gebrauchen. Der Mount Everest entscheidet frei über das Schicksal seiner unerwünschten Besucher, von denen nur jeder fünfte den Blick vom höchsten Punkt der Erde auf den sich krümmenden, lichtdurchfluteten Horizont erhaschen wird.

Ein wirklich spektakulärer Zeitraffer mit tollen Aufnahmen und Tiefgang.




(via) Copyright Elia Saikaly