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In dem kleinen schwedischen Städchen Älgö haben die Architektin Petra Gipp und ihr Team ein ungewöhnliches Gebäude errichtet. Es besteht aus mehreren Häusern aus Holz, die durch eine Mauer aus Beton miteinander verbunden sind. Die graue Steinmauer fungiert somit praktisch als Wirbelsäule des Komplexes – daher kommt auch ein Teil des Namens „Örnberget – Spine/Precipice“. Der Kontrast zwischen Beton und Holz sorgt für eine interessante Optik und für einen modernen Look. Zudem gibt die Betonmauer die Form der Räume vor und leitet zugleich die Bewohner und ihre Gäste durch das Haus.

Die Archtitektin Petra Gipp wurde 1967 geboren und hat im Jahr 1999 nach zehnjähriger Ausbildung ihren Abschluss an der Kunstakademie in Kopenhagen gemacht. Ihr eigenes Büro gründete sie 2009 in Stockholm und realisierte damit einige aufsehenerregende Projekte. Dazu zählen beispielsweise das Verwaltungsgebäude des Ulriksdals-Friedhofs in Solna und das Kunstmuseum Färgfabriken in Liljeholmen. Diese und weitere Gebäude, die von Gipp geplant wurden, wurden für Preise nominiert bzw. haben sogar welche gewonnen.

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