Im letzten Jahr zeigte Paradigm Gallery + Studio die Ausstellung „Asynchronist“ von Alex Eckman-Lawn und Jason Chen. Einen Betrag zu Jason Chen hatten wir vor kurzem erst im Blog. Die erste gemeinsame Zusammenarbeit der beiden thematisierte verschiedene Vorstellungen von Trennung, Grenzen und Zusammengehörigkeit. Während Alex dafür vornehmlich mit Schere und Papier arbeitete, um fantasievolle Collagen zu kreieren, drückte Jason vorzugsweise zunächst einmal auf den Auslöser seiner Kamera. Ein paar der gezeigten Werke entstammten tatsächlich der Kollaboration, andere wiederum waren Individualwerke.

Die Arbeiten von Alex rufen Assoziationen mit den Werken von Max Ernst und Joseph Cornell wach, wenn er mit seinen Scherenschnitten die Gefangenschaft des Selbst im menschlichen Körper thematisiert. Der auch als Illustrator tätige Künstler bedient sich ausdrucksstarker Symbolik, um scheinbar Unzusammenhängendes in Collagen zusammenzufügen. Jason hingegen stellt die Dualität und Zerrissenheit in den Vordergrund. Seine handgewebten Fotografien leben, im Gegensatz zu anderen solchen Arbeiten, weniger vom Muster als von der Art, wie das Bild an Knotenpunkten zusammengehalten und dennoch zerstückelt wird.







(via) Copyright Jason Chen  I  Alex Eckman-Lawn