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Auch langweilige Produkte können gut vermarktet werden

Heute haben wir auf Slideshare mal wieder ein besonderes Schmuckstück gefunden. Die Präsentation „Is your brand sexy enough for social media?“ fasst viele geniale Kampagnen zusammen über die wir schon geschrieben haben und verdeutlicht was gutes Social Media-Marketing ist.

Was hat die spektakuläre Internet-Offensive von Old Spice mit der grandiosen „Will it blend?-Kampagne“ gemeinsam? Richtig – Es sind beides äußerst virale Marketing-Ansätze für zwei Produkte, die eigentlich total langweilig sind. Ein in die Jahre gekommenes Parfüm und ein Standmixer… wen interessiert schon sowas? In erster Linie ist es nicht das Produkt was verkauft wird, sondern das Gefühl welches durch die lustigen, kreativen und einfach besonderen Werbeanstätze vermittelt wird.

In der tollen Präsentation von Robbert Faase findet Ihr einige gelungene Beispiele für äußerst gutes Social Media-Marketing. Außerdem werden viele wichtige Punkte genannt, die man beachten sollte, wenn man in diesem Bereich aktiv werden möchte (…auch wenn wir diese Punkte schon aus 1000 anderen Präsentationen kennen).

Robbert arbeitet als BI Consultant bei Logica, einem internationalen Anbieter für IT- und Beratungsdienstleistungen. Er ist ein Social Media & Social CRM Experte. Weitere Informationen über Ihn findet Ihr auf seinem Slideshare-Profil oder auf Twitter.

Also ich persönlich finde die Präsentation wirklich klasse! Was meint Ihr?

Thorsten Rusch vor 7 Jahren

Kommentare

  • Svensagt:
    02. Nov. 2010 um 09:47

    Hallo Thorsten,

    mir ist gerade nur aufgefallen, dass der Twitter-Link zu Robbert nicht funktioniert. ;-)

    Lieber Gruß aus HH

  • Svensagt:
    02. Nov. 2010 um 10:21

    Moin Thorsten,

    so nun mal mein etwas fachlichere Replik auf das Posting. Schön fand ich den Satz, dass man die Aussagen schon aus 100 anderen „Social Media“-Präsentationen kennt.

    Vielleicht muss man sie den armen Menschen im Marketing ja wirklich so oft einprügeln, bis sie glauben, „Social Media“ sei das nächste große Ding. Ich weiß es nicht und hoffe, dass die Spezies „Marketeer“ dann doch nicht so tickt (die, die ich kenne ticken jedenfalls nicht so *g*).

    Was mich in letzter Zeit immer mehr aufregt ist die Tatsache, dass Marketing einerseits mit „Werbung“ gleichgesetzt wird. Andererseits „Social Media“ als reiner Verkaufskanal dargestellt wird.

    Anleitungen wie: Tue das, dann das, jetzt jenes und schließlich das und *trommelwirbel* Social Media macht Dich zum Umsatzkönig gehen mir inzwischen grandios auf den Senkel.

    Erstens funktionieren die Beispiele anhand von erfolgreichen Beispielen. Die Masse derer, die mit den gleichen Ratschlägen gescheitert sind, wird dabei vergessen. Stumme Beweise sind eben stumm.

    Zweitens ist „Social Media“ ein diverses Feld, kein Sales-Kanal. Ja, man kann sicherlich Marken-Awareness steigern, Kundenzufriedenheit (KLM und Lufthansa beim Vulkanasche-Chaos) erhöhen, etc. Es kann sogar sein, dass am Ende des Tages die ein oder andere Conversion rausspringt.

    Aber sollte man das Pferd nicht anders aufzäumen?

    Sollte man sich nicht fragen, wie und wo positioniere ich mich im Markt, welche Probleme kann ich für meine (potentiellen) Kunden lösen…

    … also die ersten klassischen Marketingschritte gehen, bevor man sich auf den Kanal Social Media stürzt.

    *justmytwocents*

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