In antiken Theaterstücken bildeten göttliche Voraussagen über das Geschehen die Einleitung. Bereits die Vorsokratiker um Demokrit vertraten eine Naturphilosophie, die danach strebte, nicht nur den Menschen, sondern auch seine Umgebung zu verstehen. Heute geht der Begriff „Atom“ auf den griechischen Philosophen zurück. Im Gegensatz zu den vermenschlichten griechischen Göttern aus Alltag und Theater war die antike Naturphilosophie durchzogen von göttlichen Konzepten, welche Bäume, Tiere und auch den Menschen selbst mit einer nahezu pantheistischen Göttlichkeit beseelten. Vergleichbare Konzepte sind bei verschiedenen naturnah lebenden, indigenen Völkern zu finden.

Die Künstlerin Vivien Szaniszlo nähert sich künstlerisch der stets im Wandel begriffenen Beziehung von Mensch und Natur. Sie wirft aus dem Blickwinkel der industrialisierten Welt mit ihren ausdrucksstarken Bildern einen sehnsüchtigen Blick auf die Natur. In ihren farbenprächtigen Gemälden erhalten Natur und Mensch gleichermaßen einen göttlichen Funken.










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