Leere Einmachgläser im Retro-Look, in denen jeweils ein Besteckstück steckt – das sind die Teile, die in letzter Zeit das Atelier der Künstlerin Jennifer Halvorson verlassen haben. An sich nichts Spektakuläres, wäre da nicht ein spannendes Detail, das erst auf den zweiten Blick auffällt. Messer, Gabeln und Löffel enden nämlich nicht an der Glaswand, sondern scheinen diese zu biegen.

„Jennifer’s work has been exhibited internationally throughout the United States and Europe. Her work has been featured in New Glass Review 32 and 35, published by the Corning Museum of Glass, and exhibited at SOFA Chicago, fall 2013, 2016 and 2017. Jennifer Halvorson’s sculptures revolve around objects that are manipulated or collaged to express uneasy emotions that occur within the individual.“

In Wahrheit steckt einiges an handwerklichem Geschick in den gläsernen Skulpturen. Halvorson wärmt zunächst ein Glas ganz langsam auf und steckt es dann auf eine Metallstange. Dann greift sie zu einem Brenner und erhitzt die Stelle, die sie bearbeiten will. Die drückt sie anschließend mit dem Besteck zurecht. Dadurch passt es perfekt in die Beule im Glas. Für frühere Werke hat Halvorson Einmachgläser aus Wachs geformt. Zwischen dem 1. Juli und dem 25. August sind einige Gläser in der Momentum Gallery in Asheville in North Carolina zu sehen. Halvorson hat einen Bachelor-Abschluss in Metall- und Glasverarbeitung an der University of Illinois sowie einen Master in Glasverarbeitung vom Rochester Institute of Technology.











(via) Copyright Jennifer Halvorson