Ben Folds' Piano-Improvistation für Unbekannte auf Chatroulette während seinem Konzert - detailverliebt.de
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Ben Folds‘ Piano-Improvistation für Unbekannte auf Chatroulette während seinem Konzert


Wie bekommt man das alles in eine Überschrift: Der US-amerikanische Sänger und Pianist Ben Folds gibt gerade ein Konzert vor mehreren tausend Menschen. Auf seinem Piano steht ein Laptop mit einer Webcam.

Dank der Erfindung eines 17-jährigen Gymnasiasten aus Moskau gibt es etwas, dass sich Chatroulette nennt. Dieses (mittlerweile äußerst bekannt gewordenes) Chatroulette, verbindet zwei Menschen auf dieser Welt. Per Zufall. Im Chat. Je mit einer Webcam.

Improvisation vor tausenden Menschen

Lange dachte ich, ich käme um diesen ganzen Chatroulette-Hype herum. Vielleicht auch, weil dort ungefähr jeder dritte sein Untenrum präsentieren möchte. Doch als ich mir nun mal die Zeit nahm, das Video vom Improvisationskünstlers Ben Folds anzuschauen, staunte ich nicht schlecht: Er verbindet sich tatsächlich live, auf seinem Konzert, mit wildfremden Chat-Partnern und singt ihnen ein kleines, persönliches Ständchen.

Neben dem Mann mit dem Knie, einer Toilettenrolle und dem gelangweilten Oben-ohne Chatter bleibt besonders der Song für den (schon aufgrund des Namens) vom Publikum geliebten Bobby in Erinnerung. I win!

Ein absolut historisches Video für die Internet-Geschichte – Das ist 2010!

Robert Voigt vor 8 Jahren

Kommentare

  • Albert (Xivi)sagt:
    21. May. 2010 um 14:57

    Aha. Dann hat sowas ja doch noch einen Sinn. Wenn ich ehrlich bin, sowas sollte mal größer public gemacht werden, denn das ist wirklich Internetgeschichte. Das nenne ich mal wahre Verknüpfung von Menschen – Web 2.0 wird immer stärker und sowieso bald nicht mehr wegzudenken. (Ob das mal die Firmen endlich begreifen? Ich lehne mich mal aus dem Fenster, aber ich würde behaupten 90% aller Firmen haben das Potenzial von Social Media immer noch nicht begriffen.)

  • Thorsten Ruschsagt:
    25. May. 2010 um 00:13

    Hi Albert,
    da hast du vollkommen Recht! Ich habe mir das Video grade auch noch mal angeschaut und bin einfach nur begeistert. Es ist genial wie hier das „wirkliche Leben“ mit dem Internet verknüpft wird. In dem Zusammenhang ist der obige Clip wirklich ein Aushängeschild, doch bis die Firmen das begreifen, werden noch einige Jahre vergehen. Doch irgendwann wird keiner mehr drumrum kommen. Mir kommt es aktuell so vor, als ob insbesondere Fernsehsender langsam den Mehrwert von Social Media-Aktivitäten erkennen. So ist bspw. ProSieben und das ZDF stark auf Twitter aktiv und „kommentiert“ verschiedene Sendungen live. Für den Leser ist das ein ganz neues Erlebnis, diese Verknüpfung zwischen dem Internet und dem Fernsehen. Ich bin gespannt was die Zukunft bringt…
    Viele Grüße,
    Thorsten

  • Svensagt:
    28. May. 2010 um 11:00

    Ich freue mich jetzt schon auf die erste Sendung, bei der Zuschauer wirklich Einfluss nehmen können. Via Facebook, Twitter, etc. bei der nicht von Anfang an feststeht, wie die Sendung ausgehen wird, sondern rein auf der Basis von Improvisationen aufgrund von Kommentaren eine Sendung gestaltet wird. Sozusagen „Schillerstraße“ nur anstelle der netten Stimme aus dem Off ist das Publikum die Stimme.

    Hmmm mir kommen da schon wieder Ideen ;-)

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