„Cream“ von The Animation Workshop: Ein absurder Kurzfilm über das Leben - detailverliebt.de
10 38405

„Cream“ von The Animation Workshop: Ein absurder Kurzfilm über das Leben

Der Kurzfilm beginnt mit einer Reihe von Geräuschen: Wir hören ein paar Schreie, dann einen Sturz und ein Knacken. Erst danach wird der schwarze Bildschirm hell, und wir sehen die Ursache für die Geräusche: Eine alte Frau liegt blutend auf der Straße. So beginnt der Animationsfilm „Cream“, den The Animation Workshop, eine Abteilung des VIA University College im dänischen Horsens, auf die Beine gestellt hat.

Der knapp fünf Minuten lange Film spielt anschließend im Warteraum eines Arztes. Dort pinkelt erst einmal ein Mann in einen Blumentopf und isst dann das Eis, das einem anderen Mann auf den Boden gefallen ist. Danach wird der Film nur noch absurd, wenn eine schwebende Kugel auftaucht und ein gerade erst geborenes Baby einfach auf dem Boden des Warteraums zurückgelassen wird. Außerdem erfahren wir, wie die alte Frau auf der Straße gelandet ist. „Cream“ ist nicht unbedingt ein Wohlfühl-Film und definitiv nichts für schwache Nerven. Den Machern zufolge werden die großen Themen des Lebens angesprochen: die Geburt, der Tod und die alltäglichen Absurditäten.

(via)

Andreas Dittberner vor 4 Monaten

Kommentar schreiben

Name
E-Mail
Website

Dein Kommentar

200 Zeichen
kurz & knapp
 
sehr detailverliebt
prev
Vorheriger Artikel

Der Fotograf Martin Stranka ehrt die Retter von Wildtieren

next
Nächster Artikel

Gaku schnitzt Muster in Obst und Gemüse