Die Zeit verrinnt sprichwörtlich zwischen den Fingern. Sie rinnt aber auch im Stundenglas, bis sie auf einer Seite abgelaufen ist. Dann dreht man die Sanduhr um und es geht von vorne los. Doch die verlorengegangene Zeit gibt einem keiner mehr zurück. So mir nichts, dir nichts macht sich die Zeit aber auch nicht aus dem Staub. Sie hinterlässt sichtbare Spuren. Falten und graue Haare, abbröckelnder Putz und Risse im Lack – so nagt der Zahn der Zeit.

„Wait until you see the unboxing experience.“

Bereits in seiner Serie „Future Relics“ hat sich Daniel Arsham mit Geschichte und Historiografie auseinandergesetzt. Sein neuestes, kürzlich auf Instagram präsentiertes Werk wirkt wie eine Fortsetzung dieses Projekts. Die Stückzahl der Sanduhr, die in minimalistischer Ästhetik einen ramponierten Fotoapparat und einen Stapel brüchiger Würfel gefangen hält, ist – wie könnte es anders sein? – begrenzt. Sind die Lebensjahre ja auch.

The Hourglass Edition SOLD OUT in 2 min 😱

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(via) Copyright Daniel Arsham