Das Projekt „Income inequality“ visualisiert die Schere zwischen Arm und Reich in Metropolen - detailverliebt.de
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Das Projekt „Income inequality“ visualisiert die Schere zwischen Arm und Reich in Metropolen

Statistiken sind trocken, schwer zu entziffern und einfach nicht spannend. Dabei stecken hinter dem quantitativen Datenwust meist jede Menge interessante Informationen, nur sie effektiv sichtbar zu machen, ist nicht immer leicht. Künstler aus aller Welt finden jedoch kreative Wege, uns die Welt der Diagramme schmackhaft zu machen. Die Information Is Beautiful Awards küren daher jedes Jahr die gelungensten Datenvisualisierungen der Welt. Nominiert ist dieses Jahr auch das Projekt „Income Inequality“ von Herwig Scherabon.

Mit Bauklötzen erstellt der Grafikdesigner erschreckend ehrliche Landkarten von Weltmetropolen wie London und Chicago. Die architektonischen Bauwerke auf seiner Karte sind zwar ein Abbild der Realität, spiegeln jedoch nicht die typische Postkarten-Skyline wider. Stattdessen zeigen die Höhen und Tiefen in seinen 3D-Stadtplänen die Unterschiede zwischen Arm und Reich auf. Mal macht der Künstler auf diese Weise Einkommensunterschiede sichtbar, mal verbildlicht er den Mietwucher, der in vielen Großstädten vorherrscht. Besonders erschreckend ist das, wenn man sich das statistische Abbild Londons ansieht, der Stadt mit den weltweit höchsten Immobilienpreisen. Noch mehr künstlerisch veranschaulichte Statistiken gibt es bei Flickr.

Copyright by Herwig Scherabon (via)

Carina Czisch vor 7 Monaten

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