Der VHV Telematik-Garant Tarif: Eine App ermittelt den Tarif der Kfz-Haftpflichtversicherung - detailverliebt.de
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Der VHV Telematik-Garant Tarif: Eine App ermittelt den Tarif der Kfz-Haftpflichtversicherung

ANZEIGE: Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist so eine Sache: Auf der einen Seite schützt sie uns vor den Folgekosten von Unfällen, auf der anderen Seite ärgern wir uns, wenn sie außerordentlich viel kostet. Weil wir alle unterschiedliche Fahrweise haben und auf verschiedene Aspekte hinsichtlich der Fahrsicherheit achten, hat die VHV Versicherung einen äußerst interessanten Tarif eingeführt: Telematik-Garant. Der basiert darauf, dass der Versicherte geringere Beiträge zahlt, wenn er sicher fährt. Ich durfte das System dahinter testen.

Um den Telematik-Garant Tarif zu nutzen, bekommt man von VHV kostenfrei eine so genannte Telematik-Box zur Verfügung gestellt. Die steckt man einfach an den Zigarettenanzünder im Auto. Anschließend lädt man sich die dazugehörige App auf sein Smartphone (ganz gleich ob iPhone, Android- oder Windows-Telefon), loggt sich mit seinen Zugangsdaten ein, und schon kann es losgehen. Jede einzelne Fahrt wird automatisch getrackt, man muss auch keine Synchronisierungen mit dem Handy oder ähnliches durchführen. Die gesammelten Daten wandern in die App und sind zudem im Telematik-Kundenportal abrufbar.

Doch was genau zeichnet die Box auf? Nachdem ich ein paar Monate mit ihr gefahren bin, haben sich umfangreiche Aufzeichnungen in der App angesammelt. Ganz übersichtlich konnte ich dort einen Gesamtwert sehen, der sich aus vier einzelnen Werten zusammensetzt, nämlich Tempo, Fahrweise, Straße und Zeit. Mein zwischenzeitliches Gesamtergebnis betrug 76 Punkte, und ich erfuhr auch gleich, dass ich damit 17 Prozent gegenüber dem Klassik Garant Tarif der VHV sparen würde. Das ist gar nicht mal so schlecht, wenn man bedenkt, dass man mit dem Telematik-Garant Tarif bis zu 30 Prozent einsparen kann.

Selbstverständlich konnte ich mir auch die einzelnen Werte genauer anschauen. Beim Tempo hat die Telematik-Box ermittelt, dass ich „gelegentlich noch etwas zu schnell“ fahre, und mir „nur“ 72 Punkte gegeben. Um die Zahl zu erhalten, findet die Box mit Hilfe ihres GPS-Sensors laufend meine Geschwindigkeit heraus und verrechnet sich mit der jeweils gültigen Höchst- bzw. Richtgeschwindigkeit. Richtig abgesahnt habe ich in der Kategorie „Fahrweise“, da hat mir die App nämlich ganze 92 von möglichen 100 Punkten gegeben. Zur Berechnung finden die Box und ihr Beschleunigungssensor heraus, wie abrupt man anfährt und bremst.

Der dritte Wert nennt sich „Straße“, dahinter verbirgt sich die Bewertung der Straßentypen, auf denen ich bevorzugt unterwegs bin. Das System erkennt, ob ich auf der Autobahn, der Landstraße, der Bundesstraße oder innerorts fahre, und bewertet das übliche Unfallrisiko. Das geringste gibt es demzufolge auf der Autobahn, da ich häufig in Berlin unterwegs bin, habe ich in diesem Bereich lediglich 60 Punkte bekommen. Zu guter Letzt wird noch die Zeit bewertet, zu der ich mich am häufigsten im Auto befinde. Ist man beispielsweise oft im Berufsverkehr oder am späten Samstagabend unterwegs, dann geht man ein größeres Risiko ein, in einen Unfall verwickelt zu werden. Bei mir ergab sich ein Wert von 70 Punkten.

Praktisch ist, dass ich mir nicht nur die Entwicklung der einzelnen Werte über die Zeit anschauen kann, sondern die Bewertung von jeder Fahrt. So kann ich mir stets überlegen, was ich an meinem Fahrstil ändern könnte, um noch sicherer unterwegs zu sein – und das führt letztlich auch dazu, dass ich den Beitrag zu meiner Kfz-Haftpflichtversicherung reduziere. Im Demo-Portal kann man sich ein Bild vom übersichtlichen Kundenportal sowie den vielen weiteren Möglichkeiten machen, die die Telematik-Box bietet. Nach meinem Test muss ich sagen, dass ich die Idee sehr clever und praktisch finde, und dass ich mich wundere, dass nicht viel mehr Versicherungen einen solchen Schritt gehen.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch VHV.

Andreas Dittberner vor 1 Monat

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