Die morbiden Selbstportraits der Fotografin Francesca Woodman - detailverliebt.de
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Die morbiden Selbstportraits der Fotografin Francesca Woodman

Nur 22 Jahre alt war die Fotokünstlerin Francesca Woodman, als sie sich im Januar 1981 von einem Hochhaus in New York stürzte und so ihr Leben beendete. Kaum jemand kannte zu dieser Zeit ihr Werk, erst nach ihrem Tod begannen Kunstfreunde, sich mit Woodmans Arbeit zu beschäftigen. Und die ist ebenso umfangreich wie beeindruckend: Auf kleinformatigen Schwarz-Weiß-Fotos zeigte die Künstlerin eine morbide Welt, in der sie vor allem ihren Körper in Szene setzte.

Als Setting wählte Woodman häufig leere Räume in verfallenen Gebäuden, sie selbst ist darin oft nackt, gesichtslos und zur Unkenntlichkeit verschwommen zu sehen. Da wundert es nicht, dass sie ein glühender Fan von Gothic Fiction à la Edgar Allan Poe war. Woodman hat im Alter von 13 Jahren mit dem Fotografieren begonnen, im Laufe ihres kurzen Lebens und Schaffens hat sich so eine beeindruckende Anzahl von 800 Fotos angesammelt. Im Jahr 1979 machte sie ihren Abschluss in Kunst und Design an der Rhode Island School of Design und verbrachte anschließend ein Jahr in Rom. Sie litt zeit ihres Lebens an Depressionen.

Copyright by Francesca Woodman (via)

Andreas Dittberner vor 2 Jahren

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