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Zwölf Monate hat es gedauert, bis der französische Street Artist Levalet endlich fertig war mit seinem stadtweiten Kunstwerk. Levalet hat nämlich in ganz Paris eine Reihe von Gemälden an Häuserfassaden hinterlassen. Deren oft aufgegriffenes Thema sind das Unheil und das Unglück ihrer Protagonisten, allerdings gibt es auch fröhliche Motive im Werk des Künstlers zu bewundern. Charakteristisch für Levalets Arbeiten ist die häufige Einbindung feststehender Elemente in die Bilder.

So spielen beispielsweise zwei Polizisten in verschieden gefärbten Uniformen auf gekachelten Fensterscheiben Tic-Tac-Toe. Oder ein Mann geht mit seinem Löwen spazieren – dessen Kopf zu einem in die Mauer eingelassenen Brunnen gehört. Levalet, der eigentlich Charles Leval heißt, wurde 1988 in Épinal geboren. Aufgewachsen ist er in Guadeloupe, wo er mit der heimischen Kunst und Kultur in regen Kontakt kam. Nach der Schule studierte er Bildende Kunst in Strasbourg und widmete sich zudem dem Theater. Seit 2012 macht er sich zunehmend einen Namen als kreativer Street Artist. Bis zum 17. Dezember werden Werke von ihm in der Open Walls Gallery in Berlin gezeigt.










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