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Wenn ein Printmagazin heutzutage einen Artikel mit einer Grafik bebildern will, dann greift der zuständige Illustrator nur noch selten zu Stiften, Pinseln oder anderen analogen Hilfsmitteln. Stattdessen setzt er sich an dem Computer, öffnet einschlägige Programme wie Photoshop und baut das Bild auf dem Display zusammen. Ganz anders geht der Grafiker Dmitry Ligay vor. Wenn der den Auftrag bekommt, eine Illustration zu erstellen, dann holt er erst einmal die Wasserfarben heraus.

Magazine wie „GQ“, „Esquire“ und „Men’s Health“ haben sich bereits bei Ligay gemeldet, um mit seinen außergewöhnlichen Bildern ihre Hefte zu schmücken. Allerdings verzichtet auch Ligay nicht vollständig auf den Einsatz des Computers. Sein Ansatz ist es nämlich, das traditionelle Malen mit einem modernen Kontext zu verknüpfen – und dafür braucht man nun mal auch Photoshop. Ligay stammt aus Taschkent, der Hauptstadt von Usbekistan. Im Jahr 2007 schloss er am dortigen staatlichen Institut für Architektur und Bauwesen sein Design-Studium ab. Seitdem arbeitet er als freier Illustrator.






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