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Dreidimensionale Wandteppiche aus Papier laden zum Innehalten ein

Wenn Gunjan Aylawadi Papierschnipsel zu bunten Fäden zwirbelt, beginnt ein langwieriger, geradezu meditativer Prozess. In der Gestaltung ihrer farbenfrohen Wandteppiche kann sie sich gedanklich verlieren und zur Ruhe kommen. Kennst Du diesen trance-artigen Schwebezustand, in den uns kreative Arbeit versetzen kann?

Die von der Architektur und arabesken Mustern ihrer Heimat Indien geprägten Wandbilder sind geometrisch und lebendig zugleich. Anders als die meisten Kreativen, die mit Papier hantieren, bleibt Gunjan Aylawadi nicht im zweidimensionalen Raum hängen, sondern expandiert mit ihren erhabenen Bildern in den dreidimensionalen Raum. Die neueste Serie fantastischer Wandteppiche – „Place for Prayer“ – lädt auch den Betrachter zum Innehalten, Sinnieren und Meditieren ein. Ab dem 24. Juni sind die papiernen 3D-Kunstwerke in der Galerie „Koskela“ in der australischen Wahlheimat Aylawadis zu bewundern. Nach ihrem Bachelorstudium der Ingenieurwissenschaften in Indien ist sie 2015 nach Australien gezogen, um hier Produktdesign zu studieren. Aktuelle Papierkunstwerke der autodidaktischen Künstlerin findest Du stets auf Instagram.

(via)

Andreas Dittberner vor 1 Monat

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