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Eigene Cloud zu Hause: Mit der Synology DS411 massig Daten speichern

Wer selbst kreativ ist und dabei mit Fotos, Videos oder Grafiken regelmäßig große Dateimengen produziert wird das Problem kennen: Irgendwann sind selbst die größten Festplatten zu klein für die eigenen Ansprüche. Gerade wenn man seine wertvollen Daten auch noch ständig sichern möchte. Zahlreiche Cloud-Dienste bieten uns – ob bezahlt oder kostenlos – immer mehr Online-Speicher an. Doch was ist, wenn man Speicher jenseits der Terabyte-Schallgrenze benötigt und die privaten Familienfotos nicht unbedingt in fremde Hände geben möchte?

Viele Daten sicher speichern und überall nutzen

Lange habe ich überlegt wie ich am sinnvollsten mit meinen Daten umgehe. Wie ich bereits oft hier erwähnt habe, sammle ich Erinnerungen. Ja, ich dokumentiere mein Leben mit Fotos. Und da ich allein mit meiner video-fähigen Canon EOS 550D

mit etwa 20.000 Fotos und unzähligen Videos pro Jahr bereits über 200 GB Daten produziere, suche ich nach einer Lösung bei der ich nicht sofort wieder an die Leistungsgrenze stoße.

Noch dazu sollen die Dateien nicht im heimischen PC versauern. Ich will die Daten überall nutzen. Will sowohl von allen meinen Geräten zu Hause als auch von unterwegs darauf zugreifen. Egal ob per Handy, Notebook, Netbook, Tablet oder Konsole. Ich will alle meine Medien, also auch meine Musik-Bibliothek von überall aus nutzen können. Ohne eine riesige Server-Farm mit entsprechend hohen Energiekosten und einer ohrenbetäubenden Geräuschkulisse im heimischen Wohnzimmer betreiben zu müssen. Ich will eine eigene Cloud zu Hause.

Soweit die Theorie

Für die Umsetzung in die Praxis habe ich mir verschiedene Systeme angeschaut. Für meine Zwecke perfekt erschien mir die DiskStation von Synology. Besser gesagt, die Synology DS411 – ein NAS (Network Attached Storage) mit 4 Festplatteneinschüben für den Privatgebrauch. Mit derzeit 387,95 EUR bei Amazon

noch im bezahlbaren Bereich, ist es nicht nur eine kompakte Hülle für viel Speicher – Synology hat in den letzten Jahren fleißig an einem umfangreichen Management-System gearbeitet. Der DiskStation Manager 3.2 bringt bereits zahlreiche Anwendungen mit, um den einfachen Netzwerkspeicher (ob im RAID-System oder nicht) wirklich sinnvoll auszunutzen.

Und wie großartig: Ein äußerst sympathischer Kontakt bei Synology war tatsächlich so freundlich mir mein Wunschgerät zur Verfügung zu stellen.

Ran an die Platten

Ein NAS alleine ist noch relativ nutzlos. Denn es stellt nur den Rahmen bereit. Die tatsächliche Speicherkapazität hängt von den eingebauten Festplatten ab. Beim Kauf muss man derzeit nicht nur bedenken für welche Größe man sich entscheidet, sondern auch, dass durch die Flutkatastrophe in Thailand vor ein paar Monaten viele Produktionsstätten namhafter Hersteller in Mitleidenschaft gezogen wurden. Wenn man sich vorstellt, dass 60% aller weltweit vertriebenen Festplatten in Thailand hergestellt werden, kann man verstehen dass solch ein Naturereignis die Preise einzelner Platten gewaltig steigen lassen kann.

Als ich mit der Recherche begonnen habe, kostete meine favorisierte Festplatte, die Western Digital WD30EZRX mit 3TB

noch etwa 115 EUR. Als ich die Zusage von Synology bekam, kostete eine Platte bereits 139,95 EUR – allerdings nur als Restbestand bei eBay. Mittlerweile liegt der Speicherriese bei stolzen 184,19 EUR

.

Das mag im Einzelfall noch zu verkraften sein. Doch da sich ein NAS – gerade mit Blick auf Daten- und Ausfallsicherheit – erst ab 2 Festplatten so richtig rentiert, ist die Preissteigerung schon deutlich im Portemonnaie spürbar.

Wie geht es weiter?

Da das Thema um die eigene Cloud für zu Hause sehr komplex ist, war der heutige Artikel nur die Einleitung zur Synology DS411. Da ich während meiner Einrichtung auf einige Stolpersteine gestoßen bin, wird sich mein Erfahrungsbericht noch ein bisschen in die Länge ziehen. Bleibt gespannt!

Wenn ihr bereits Fragen oder ähnliche Pläne habt, schreibt uns ein Kommentar!

Robert Voigt vor 6 Jahren

Kommentare

  • hase3sagt:
    10. Jan. 2012 um 08:53

    Auch hier fehlt wieder der Hinweis auf WERBUNG.

  • Robert Voigtsagt:
    10. Jan. 2012 um 08:56

    Guten Morgen Hase3,

    besten Dank für deinen erneuten Hinweis. In diesem Fall ist es aber keine Werbung. Ich hätte mir die DiskStation gekauft, wenn Synology nicht so hilfsbereit gewesen wäre, mir eine zur Verfügung zu stellen. Es ist genau das Modell, welches ich zuvor nach meiner langen Suche als Favoriten gekürt hatte.

    Die sichere Speicherung meiner Daten ist mir tatsächlich eine echte Herzensangelegenheit.

    Viele Grüße,
    Rob

  • Fabiansagt:
    10. Jan. 2012 um 12:22

    „auch auf meine meine Musik-Bibliothek von überall“ – einmal „meine“ zuviel, sonst aber ein schöner Artikel…

  • @dr3dosagt:
    10. Jan. 2012 um 13:36

    FYI: Der Amazon Link führt fälschlicher Weise zum alten Modell, der DS411 ohne „+“ bzw. „+II“.

  • Robert Voigtsagt:
    10. Jan. 2012 um 14:54

    Danke Fabian, danke dr3do, hab ich doch glatt übersehen!

  • Joeysagt:
    10. Jan. 2012 um 15:16

    Vll kann man solche Werbung ja aus dem Facebook-Feed rauslassen?

    Sie haben dir das Gerät zur Verfügung gestellt, sicher mit deiner Zusage was dazu zu schreiben. Nicht? Dann frage ich da auch mal an, dann sollten sie mir ja auch so ein Ding schenken.

  • Joeysagt:
    10. Jan. 2012 um 15:16

    Mir ist schon klar, dass Werbung sein muss, aber Kennzeichnen finde ich trotzdem fair.

  • @dr3dosagt:
    10. Jan. 2012 um 16:20

    @Rob: „wenn Synology nicht so hilfsbereit gewesen wäre“ klingt gar so als wenn du in einer Notlage gewesen wärst. ;)

    Auch wenn das Thema sehr interessant ist, so schmeckt’s nach „gespondertem Artikel“ (was an sich nicht schlimm wäre). Aber durch die *mangelnde* Kennzeichnung leidet halt letztendlich die (deine/eure) Glaubwürdigkeit, was schade wäre.

  • hase3sagt:
    10. Jan. 2012 um 17:02

    …und das ist ja nicht das erste Mal. Ich habe Euch schon mal bei einem anderen Artikel freundlich darauf hingewiesen. Es stinkt nach nicht-gekennzeichneter-Werbung. Das mögen halt viele Leser nicht, weil sie sich dann – zurecht – verarscht fühlen.

  • Robert Voigtsagt:
    11. Jan. 2012 um 05:38

    Guten Morgen zusammen,

    um das Thema abzuschließen: Ja, nicht gekennzeichnete Werbung geht nicht – da habt ihr selbstverständlich recht. Bei unserem letzten „Sponsored Posts“ haben wir auch ein prominentes Signet an den Anfang des Artikels gestellt.

    In diesem Fall hier sehen wir es trotzdem anders. Es wirkt natürlich generell anders, weil wir so selten technische Reviews von Geräten auf unserem Blog haben. Einfach, weil es wenig Dinge gibt, die einen entsprechend kreativen Bezug haben. Aber in diesem Fall war die Idee zum Kauf und zur Artikelserie vor dem Kontakt zu Synology entstanden. Die 2 Festplatten habe ich mir ja im Zuge dessen auch selbst gekauft.

    Ich möchte hier auch wirklich den Inhalt des Artikels in den Vordergrund rücken, da mir das Thema sehr am Herzen liegt. Natürlich gibt es auch ähnliche NAS-Anbieter wie Buffalo – doch das Gerät von Synology passte einfach am besten zu meinen Ansprüchen und meinem Geldbeutel.

    Vielen Dank für eure Offenheit und einen schönen Mittwoch!

    Rob

  • Tomsagt:
    11. Jan. 2012 um 10:31

    Würd mir ja wünschen, das die ganzen „Kein Vorteil für niemanden“-Schreiber sich auch so kraftvoll beim Thema Bundespräsidenten einsetzen. Ob ein Blogger nun einen kleinen Vorteil hat durch seine Berichterstattung oder nicht sollte keinen von uns besonders jucken. Solang es nicht zur Gewohnheit wird im Blog ist doch alles im Lot.

    Btt. Bin gespannt wie sich die Einrichtung der eigenen Cloud darstellt und ob sich das ganze nachher rechnet. Bin auf die nächsten Beiträge gespannt.

  • Nils Liebherrsagt:
    12. Jan. 2012 um 12:21

    Ich finde, dass dies KEIN Werbeartikel ist, somit auch nicht gekennzeichnet werden muss!
    Schließlich hat nicht Synology angefragt, ob Robert den Artikel schreiben will.
    Sondern er hat sich ein Produkt ausgesucht, welches er benutzen will und danach(!) beim Hersteller um ein Testexemplar gebeten.
    Dass ihm das Gerät dann gesponsored wurde, hat er ja dazugeschrieben!

  • […] Synology DiskStation 411 (aktueller Nachfolger: DiskStation DS413) habe ich seit Ende 2011 und hier bereits vorgestellt. Damals lief die Einrichtung noch etwas hakelig – mit der aktuellen DSM 4.2 Version und der […]

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