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Ein Blick auf hässliche Schönheitsartikel für „Problemzonen“

Zu lang, zu kurz, zu dick, zu dünn – mal ist es die Nase, mal sind es die Augenbrauen und dann wiederum die Wangen, die uns an uns nicht gefallen. Wohnhaft in einer bilddominierten Welt, neigen wir dazu, uns selbst zuweilen oberflächlich zu be- und schließlich zu verurteilen. Denn wer genügt denn schon dem Schönheitsideal der Hochglanzmagazine und mehr noch: Wer denkt sich diesen Quatsch eigentlich aus?

Einen Teil dieser pseudowissenschaftlichen Ideen, was denn nun schön sei, verdanken wir der Industrie für Schönheits- und Kosmetikartikel. Aus Frauenzeitschriften, die nicht selten Männern gehören, springt uns Reklame entgegen, die pure Eleganz und wahre Schönheit ganz ohne operativen Eingriff verspricht. Ein bisschen (Re-)Tusche hier, ein bisschen Make-up dort – fertig, ist der makellose Look. Wem das nicht reicht, der greift zu den wahnwitzigen Produkten, welche die lettische Fotografin Evija Laiviņa für „Beauty Warriors“ vor die Linse genommen hat. Die allesamt auf Ebay erworbenen Helferlein für „Problemzonen“ wirken auf den Porträts so absurd wie sie wohl sind.

To be successful, you must be perfect and look perfect—these are our society’s rules, which we all follow without even realizing how ridiculous the standards are. We often forget about the importance of inner beauty.“

Tatsächlich sind Beauty-Trends genauso vergänglich wie saisonale Mode-Trends. Waren gestern noch zierlich gezupfte Augenbrauen in, ist heute der buschige Wuchs über den Augen en vogue. So ändern sich die Zeiten. Daher ist es auch völlig sinnlos, solchen Scheinidealen nachzujagen. Du bist schön, so wie Du bist.

Copyright by Evija Laivana (via)

Andreas Dittberner vor 3 Wochen

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