Beginnen möchte ich diesen Artikel mit einem Zitat der Münsterschen Zeitung:

NEUENKIRCHEN Fassungslos waren die Bewohner des Antoniusstift, als sie am Dienstagmorgen vor die Tür sahen: Einer der zwei Blumenkübel vor dem Eingang des Altenheimes wurde umgestoßen und lag zerbrochen vor dem Eingang.

Unglaublicher Hype um einen Blumenkübel

So begann ein Artikel von Autorin Katharina Hövels, welcher in der kompletten deutschen Social Networking-Welt für Aufsehen sorgen sollte. Mir kommt die Vermutung, dass die Autorin sich unseren letzten Buchtipp („Deutsch für junge Profis – Wie man gut und lebendig schreibt„) ein wenig zu sehr zu Herzen genommen hat. Sie beschreibt ein Szenario, welches an Dramatik, Entsetzen und Furchtbarkeit kaum zu überbieten ist. Doch was war passiert?Wahrscheinlich bot das aktuelle Sommerloch nicht viele Neuigkeiten und nachdem Lothar und Lilliana auch schon zum 2000sten Mal abgefrühstückt wurden, gingen einfach die Themen aus. So musste man schlichtweg zu anderen Mitteln greifen und den, naja sagen wir mal dummen Jugendstreich vor dem Altersheim, ein wenig dramatisieren.

Social Networks wie Facebook und Twitter standen Kopf und das Hashtag #blumenkübel erlangte innerhalb von kürzester Zeit eine unglaubliche Popularität. Schnell berichteten viele Medien über diesen ungewöhnlichen Zeitungsartikel und die Müstersche Zeitung erfreute sich über wahrscheinlich noch nie erreichte Besucherzahlen auf Ihrer Internetseite.

Schlagfertige Werbung von Sixt

Doch nun kam mal wieder unsere Lieblings-Autovermietung Sixt ins Spiel. Vor einiger Zeit berichteten wir schon mal über die besonders schlagfertige Werbung von Sixt und auch in diesem Fall lies die Marketing-Kampagne nicht lange auf sich warten. Diesmal nutze man die Aufregung um den Blumenkübel für sein eigenens Employer Branding und postete auf der firmeneigenen Facebook-Fanpage eine Werbeanzeige mit einem Verweis zu einer Stellenausschreibung für einen Social Media Manager. Mal wieder ein genialer Schachzug aus dem Hause Sixt! Besser hätte man es nicht machen können. Die Jungs und Mädels haben es wirklich verstanden.

Und nun habe ich wieder ein paar Fragen an Euch: Das mit dem Blumenkübel ist schon eine harte Nummer. Seid Ihr genauso entsetzt wie ich? Wie gefällt Euch die darauf zugeschnittene Kampagne von Sixt? Spricht Sie euch an? Würdet Ihr Euch bewerben? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Nachtrag: Auch die Kollegen von StepStone Deutschland sind schlagfertig unterwegs und haben auf die geniale Marketing-Aktion von Sixt reagiert. Fantastische Arbeit, seht selbst: