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Diese Köpfe sind im wahrsten Sinne verrückt. Zumindest passen bei den Werken des Künstlers Gianluca Traina Gesicht und Schädel nicht zueinander. Der Italiener kombiniert die abstrakten Skulpturen miteinander, es entstehen Dialoge, wo auf den ersten Blick keine sind: Köpfe, die voneinander weggedreht sind, haben Gesichter im Nacken, die sich in die Augen blicken. Auffällig ist die Oberfläche der dreidimensionalen Porträts: Gianluca experimentiert hier gekonnt damit, zweidimensionale Materialien wie Papier oder Canvas in diese Form zu bringen, in diesem Falle hat er sie verwebt.

Die Gesichter malt er später auf die so entstandenen Schädel-Leinwände. Weitere spannende Arbeiten des Designers aus Palermo findet ihr auf seiner Website. Übrigens verrät das irrwitzige Porträt von Karl Lagerfeld auf seiner Startseite, wo sein Ursprung liegt: Gianluca ist von Hause aus Fashiondesigner und hat viele Jahre in der Modeindustrie gearbeitet, bevor er sich der Kunst widmete.









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