Einige Bilder lassen sich keineswegs auf einmal entziffern, andere wiederum sprechen eine klare Sprache. Doch eine jede der scheinbar schlichten Zeichnungen bleibt in Erinnerung. Emiliano Ponzi nutzt nur wenige Grundfarben und setzt vor allem auf eine starke Linie und klare Kontur, um aussagekräftige Bilder entstehen zu lassen.

Der Illustrator aus Mailand, unter dessen Kunden sich solche Giganten wie Newsweek oder The Washington Post finden, mag es kontrastreich, originell und direkt. Er karikiert gerne und legt schon mal den Finger in die Wunden der gegenwärtigen Gesellschaft. Doch Emiliano bleibt überwiegend loyal, denn seine Bilder sind weder grob noch hässlich – es sind meist nett gemeinte Denkanstöße und eine Einladung, mitzudenken und über Gott und die Welt mit ihm zusammen zu sinnieren.

„Based in Milan, Italy, Emiliano Ponzi’s bold textured illustrations employ repetition, a judicious use of line, strong graphic compositions and the use of conceptual metaphors to define and communicate the concept at hand. His illustrations appear in advertising, magazines, books, newspapers and animation, for clients that include The New York Times, Le Monde, The New Yorker, Louis Vuitton, Moma NY, Der Spiegel, Penguin Books, Hyundai, Esquire, and Amnesty International.“

Zum Beispiel über das leidige Thema Streit und darüber, wie hart doch die Worte einen Menschen treffen können. Oder über die Notwendigkeit, sein Hirn einzuschalten. Egal, wie lange für smarte Hirne an jeder Ecke geworben wird, hat sich noch nicht jeder mit einem solchen Gadget ausstatten lassen. Und manche fragen sich immer noch, ob diese Vorrichtung überhaupt notwendig ist. Es lohnt sich wirklich, ein paar Sekunden mehr bei jedem Bild zu verweilen.








Sense and Sensibility-Emiliano Ponzi documentary

(via) Copyright Emiliano Ponzi I Video