Wir können feiern: detailverliebt.de ist heute eine Woche alt geworden!

Für uns die perfekte Gelegenheit euch im ersten Teil von „Erfolgreich Bloggen“ einen kleinen Einblick zu geben, wie wir unseren Blog geplant und vorbereitet haben. Wir nennen es „Das Detailverliebt-Prinzip“…

Die Idee für den eigenen Blog

Angefangen hat alles vor etwa 9 Monaten. Da war die Idee für detailverliebt.de geboren. Mit der Logounterschrift „Die Kleinigkeiten des Lebens“ war das Konzept ursprünglich für pseudo-psychologische Artikel wie „Kann man sich mit der ganzen Welt messen?“ gedacht. Doch schnell stellte sich heraus, dass man damit allein, niemanden begeistern kann. Über die Zeit verfeinerten wir das Konzept und nahmen Themen wie Kreativität und Inspiration mit auf.

Ab Mitte Februar 2010 nahm das Projekt „detailverliebt.de“ dann immer mehr an Fahrt auf. Wir verwarfen das ursprüngliche Design und fingen noch mal von vorn an…

Der gewöhnliche Start eines Blogs

Normalerweise startet man einen Blog in aller Ruhe, meist unentdeckt und nach den ersten Glücksgefühlen für lange Zeit wenig motiviert. Es ist die Rede von einem Jahr, bis sich doch tatsächlich eine vernünftige Anzahl Stammleser gefunden hat – sofern man die richtigen Themen anbietet.

Wir hatten keine Lust auf dieses Schattendasein und wollten mit der richtigen Vorbereitung direkt durchstarten.

Das Detailverliebt-Prinzip

Da wir beide durch die Arbeit im Marketing auf Kreativität getrimmt sind, fiel es uns einfach, einen Haufen Ideen zu generieren. Die waren nicht immer vernünftig und durchsetzbar, aber es blieben letztendlich doch ein paar interessante Ansätze übrig.

Wir schrieben alles nieder, was uns in den Sinn kam. Wir pflegten ein gemeinsames Text-Dokument, damit auch nichts verloren ging. Hier sammelten wir neben der allgemeinen Beschreibung des Blogs auch Vermarktungskonzepte und sogar schon die ersten Artikel.

Bis unser Blog tatsächlich in WordPress umgesetzt war, war das unser Sammelbecken der Ideen. Ab Ende Februar nutzen wir erst unzählige Moleskine’s und dann den Blog selbst um unsere Ideen zu sammeln.

Den passenden Start-Termin finden

Als gegen Mitte März abzusehen war, wie viel Aufwand wir noch vor uns haben, entschlossen wir uns einen geeignetes Start-Datum festzulegen. Es musste ein Wochentag am Anfang der Woche sein, da dort am meisten im Netz los ist. Wir entschieden uns also für den Dienstag nach Ostern. Wir wussten, dass da wahrscheinlich viele mit einem leichten Internet-Entzug von der familiären Eiersuche zurückkommen werden. Gleichzeitig war es mit 16 Tagen ein überschaubares, kurzfristiges Ziel. Das konnte noch mal mehr Arbeitsleistung freisetzen.

Artikel vorschreiben

Damit wir gerade zum Anfang viel zu bieten haben und täglich auf unsere 3-4 Artikel kommen, haben wir im Vorfeld knapp 50 Artikel vorgeschrieben und auf den ersten Monat nach Start verteilt. Das ist noch immer unsere Grundlage für ein ereignisreichen Blog. Außerdem können wir so neben tagesaktuellen Themen auch viele Klassiker in unserem Blog anbieten.

Die Postkarten-Idee

Unser Ziel war es, direkt zu Beginn etwas für Aufsehen zu sorgen. Das kann man vor allem, wenn man die großen mit ins Boot holt. Kurz vor unserem Start kam Thorsten auf die Idee, PDF-Postkarten an die bekanntesten Blogger zu versenden. Als er mir das per Skype Zeile für Zeile schrieb, knallten bei mir schon die Sicherungen durch. Wir mussten echte Postkarten verschicken, das würde funktionieren. Handschriftlich. Persönlich.

Das war übrigens auch die Anregung für den Artikel „Gute Ideen sollte man langsam vortragen“.

Wir sammelten also die Adressen von unseren 50 Lieblingsbloggern, gaben die Postkarten in Auftrag und warteten auf die Lieferung.

Als ich zu schreiben begann stellte sich heraus, dass es in der kurzen Zeit unmöglich ist, 50 Postkarten mit je über 600 Zeichen zu schreiben. Mir fiel bei einer ja schon fast der Arm ab. Es dauerte je 8 Minuten um so viel Text auf eine so kleine Fläche zu kritzeln. Wir entschieden uns daraufhin nur 20 Postkarten zu versenden.

Twitter zum Vorglühen

Ganz von Null an konnten wir natürlich auch bei Twitter nicht starten. So war Thorsten über Ostern äußerst fleißig und hat unseren Twitter-Account bereits ordentlich mit Leben gefüllt.  Er folgte 237 Profilen, generierte somit 82 Follower und schrieb 69 Tweets. Dadurch sorgte er bereits für ein erstes, statistisches Grundrauschen.

Die Grundlage für einen erfolgreichen Start war somit gelegt..

Im nächsten Teil: Statistiken der ersten Tage

Seid gespannt auf den nächsten Teil von „Erfolgreich Bloggen“ – dann mit den ausführlichen Statistiken der ersten Tage und wie gut unsere Postkarten-Aktion wirklich war!