Petrina Hicks, eine gefeierte australische Fotokünstlerin, lässt sich von der Antike gerne inspirieren. Ihre neue Serie setzt auf sanfte Pastelltöne und auf Natürlichkeit – genau wie ihre antiken Vorbilder und Lehrmeister. Dabei möchte Petrina den Frauenkörper nicht als ein unerreichbares Ideal, sondern mit seinen kleinen Macken und somit ganz lebendig darstellen.

Die Fotografin will weg von der Kommerzialisierung des Weiblichen, sie behauptet: Nur das Natürliche ist auch das wahrhaftig Schöne. Genau deshalb engagiert sie übrigens gerne Modelle mit Handikap und setzt sie effektvoll in Szene.

„Petrina Hicks utilises the seductive and glossy language of commercial photography to create artworks that probe at the false promise of perfection, exploring photography’s ability to both create and corrupt the process of seduction and consumption. Her work often explores female identity making reference to mythology and art history and drawing associations between these elements and contemporary image culture.“

Zur Natürlichkeit gehört nicht zuletzt die Liebe zur Natur selbst, auch wenn es vorwiegend um die ästhetisierte Natur geht, die gerne als Symbol verstanden wird. Exotische Früchte stehen hier für eine subtile Versuchung, ein Papagei – für die Lebensfreude. Eine Giftschlange gilt seit Menschengedenken als ein Sinnbild der Verführung, aber der Heilkunst.

Es ist eine anspruchsvolle Fotografie mit feinem Glamourfaktor und unzähligen Interpretationsmöglichkeiten.









(via) Copyright Petrina Hicks