Manchmal sind es Fantasien, ein anderes Mal wiederum sehen ihre Bilder wie Illustrationen aus einem Biologie-Lehrbuch aus. Katie Scott zeichnet im Auftrag von wissenschaftlichen Magazinen und für solche Global Player, wie H&M.

Die Werke der englischen Künstlerin wirken nostalgisch und sind tatsächlich nicht zuletzt von den präzisen Darstellungen Ernst Häckels, eines deutschen Naturforschers aus dem 19. Jahrhundert, inspiriert. Auch die faszinierenden Zeichnungen von Maria Sibylla Merian kommen mir hier gleich in den Sinn.

„Katie Scott is a freelance illustrator based in London and represented for commercial work by Big Active.“

Ich finde es bemerkenswert, wie Katie die Verbindung zwischen der Natur und dem Menschen auf eine subtile Art zum Ausdruck bringt. Oft webt sie in ihre Bilder Details des menschlichen Körpers ein und umgibt sie mit verspielten floralen Mustern. Genau darin unterscheidet sie sich von ihren Vorbildern, die sich doch in erster Linie als Wissenschaftler und erst danach als Künstler verstanden.

Aber sind wir nicht doch ein untrennbarer Teil der Natur? Auch wenn wir Menschen oft der Natur feindlich gegenüber stehen und diese nicht nur nach unseren Vorstellungen formen, sondern auch verdrängen und vernichten – bleiben wir letztendlich nur eine der unzähligen Spezies, die dieser Planet einst hervorgebracht hat. Wir sind mit all den Kranichen und Schlangen, Früchten und Blättern doch irgendwie eins – ein sympathischer und tröstlicher Gedanke.

















(via) Copyright Katie Scott