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Der in Budapest geborene Balint Alovits rückt in seiner Bilderserie „Time Machine“ Wendeltreppen seiner Heimatstadt in den Fokus. Die historischen Treppenhäuser mit Bauhaus- und Art-Deco-Einflüssen verlieren in den Aufnahmen ihre Alltagsfunktion innerhalb der Gebäude und werden zu lebendigen, hypnotisierenden Kunstwerken. Wie Schneckenhäuser kräuselt sich Stufe um Stufe die Treppe zu einem organischen Gebilde zusammen.

Andere der spiralförmigen Aufgänge scheinen gar nicht mehr aufhören zu wollen. Vor dem inneren Auge wird die Treppenspirale fortgeführt. Optische Illusionen von Unendlichkeit entstehen. Für die Treppenaufnahmen mit scheinbarem Vertigo-Effekt, benannt nach dem Film-noir-Klassiker „Vertigo“ von Alfred Hitchcock, hat der ungarische Fotograf verschiedene Wendeltreppen entweder von oben oder von unten vor die Linse genommen. Weitere Aufnahmen des jungen Fotografen sind auf Instagram zu finden.

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