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Zu zeigen, wie man sich fühlt, wenn eine Beziehung übel in die Brüche geht, und das auch noch innerhalb von weniger als sechs Minuten – dieses Kunststück schafft der kanadische Regisseur François Jaros mit seinem Kurzfilm „Life’s a Bitch”. In 95 kurzen Montagen zeigt er einen jungen Mann, dessen Freundin sich von ihm trennt und der fortan damit klarkommen muss, allein zu sein.

Anfangs vergeht der Hauptdarsteller in Selbstmitleid, vor allem da überall um ihn herum die Liebe sprießt. Allmählich rappelt er sich aber auf und verliebt sich neu ¬– was aber wiederum traurig endet. „Life’s a Bitch” ist schon im Jahr 2013 entstanden und wird derzeit auf einem Festival nach dem anderen gezeigt. Unter anderem hat der Film 2014 beim Fantasia Film Festival gewonnen und 2015 den Jutra Best Short Award geholt. Regisseur Jaros dreht neben seinen Kurzfilmen, für die er regelmäßig mit Preisen ausgezeichet wird, auch Werbespots und Musikvideos. Außerdem hat er an den Dreharbeiten für den Hollywood-Film „300” von 2006 mitgewirkt.

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