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Frank und Steff: Mit Photoshop gegen den Schönheitswahn

Das makellose Make-Up, der perfekte Haarschnitt, die Top-Figur: Äußerlichkeiten nimmt man als erstes wahr. Das liegt in der Natur der Sache. Hinzu kommen Fotos von Models, die nahezu fast unnatürlich schön wirken. Und das ist auch gewollt. Nur die Schönheit zählt. Wer nicht schön ist, kann auch nicht erfolgreich sein, weil er sich ja sonst unters Messer legen könnte. Die Industrie verdient sehr gut daran uns weiszumachen, dass man nur mit einem Model-Körper glücklich und erfolgreich wird.

Dass die Models auf den Plakaten bis zur Unendlichkeit in Photoshop retuschiert wurden, ist leider (immer noch) nur wenigen klar. Diese Farce war zum Glück immer etwas löchrig…und zum Glück gibt es Fotografen wie Frank Bayh und Steff Rosenberger-Ochs. Die beiden arbeiten seit 2004 als Fotografenduo zusammen und haben bereits diverse internationale Preise und Auszeichnungen erhalten.

In ihrer Serie „In space no one can hear your beauty“ gehen die beiden sehr kritisch mit dem Schönheitswahn um, frei nach dem Motto „Wer es sich leisten kann, nimmt sich einfach einen neuen Körper“. Auf diese Idee kamen die beiden, weil ihnen als Fashion-, Beauty- und Werbefotografen immer wieder vorgeworfen wurde, mit Schuld an diesem Schönheitswahn zu sein. Ziel der Serie sei es, die Sinne der Menschen für die Realität bzw. für Illusionen zu schärfen. Ich denke, das haben die beiden ganz gut gelöst.

Copyright by Frank und Steff
(via)

Alexander Janetzko vor 4 Jahren

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