Als gelernter Architekt geht Tadao Cern mit einem anderen Blick durch die Welt. Gebäude sind nicht bloß kalte Betonwüste, sondern Zuhause, kreativer Schaffensort und steingewordenes Umfeld, das uns prägt. Im besten Fall kommt Kunst der gleiche Einfluss zu: Bilder, Texte und auch Installationen machen neugierig, faszinieren und schärfen unseren Blick – so auch das Projekt „Black Balloons“. Im Spiel mit Gravitation und Schwerelosigkeit setzt der inzwischen als Künstler tätige Tadao Cern schwarze Ballons in spannende Verhältnisse zueinander.

„For an extensive amount of time I had an idea to connect two balloons. I found a free minute between the other currently run projects, bought two balloons, and got overwhelmed by the result. It was so unpretentious and so magical at the same time!“

Alles begann mit zwei herkömmlichen Latexballons, die er mit jeweils verschiedenem Gas befüllte. Helium und Schwefelhexafluorid machten es möglich, dass beide Luftballons schwebten, aber nicht auf gleicher Höhe. Die zerbrechliche Balance hat der Künstler in einem Glasgefäß eingefangen. Seither ist „Black Balloons“ immer mehr gewachsen. Mittlerweile kommen bis zu drei Meter große, extra angefertigte Ballons zum Einsatz, um eindrucksvolle Installationen durch den Raum schweben zu lassen.




(via) Copyright Tadao Cern