Der Kroate Goran Konjevod ist eigentlich ein studierter Mathematiker und Computerwissenschaftler. Seine fundierten Kenntnisse auf diesen Gebieten bringt er aber auch auf künstlerischer Ebene zur Anwendung. Aus buntem Papier faltet er filigrane Skulpturen, in denen geometrische Formen zu erkennen sind. Die verschiedenen Schichten Papier fügen sich harmonisch aufeinander, und es ist offensichtlich, dass Konjevod mit Hilfe des Mediums auf eine kleine Entdeckungsreise geht.

Origami ist schon seit einer Weile ein Hobby von Konjevod. Zunächst hat er nur nach Anleitungen Papier gefaltet, mit seinen eigenen Kreationen hat er 2005 angefangen. Inspiriert wurde er dabei vom Papierkünstler Paul Jackson, der schon vor 35 Jahren mit seiner Tätigkeit begonnen hat. Konjevod half das Origami auch dabei, zu erkennen, wie verschiedene Faltsequenzen miteinander interagieren. Der Wissenschaftler hat 1995 seinen B.A. an der Universität von Zagreb und 1998 seinen M.S. an der Carnegie Mellon University gemacht. Seit 2000 ist er Doktor der Computerwissenschaft, im gleichen Jahr übernahm er eine Professur an der Arizona State University. Mittlerweile ist er im kalifornischen Lawrence Livermore National Laboratory tätig.

I try to restrict myself to working with single uncut sheets of paper or other foldable material (such as copper), and for the most part use very simple “pureland” folds. Normally, this last restriction would imply that the resulting forms are flat. However, a real sheet of paper is always three-dimensional—even when unfolded—and its thickness brings about a much more obvious three-dimensionality when multiple layers are present.“








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