Schon seit über 30 Jahren ist Guy Laramée aus der kanadischen Millionenstadt Montréal bereits kreativ. In diversen Stationen in seinem Leben schrieb er schon Bühnenstücke und zeitgenössische Musik, plante und baute Musikinstrumente, war Bühnenbildner, Maler und Sänger. Doch eine seiner größten Leidenschaften sind Bücher. Besser gesagt, Landschaften und dreidimensionale Bilder, die er aus ihnen formt.

Den Arbeiten gab er die Titel The Great Wall und Biblios. Hier schnitzt, schneidet und kratzt Guy Höhlen, Berge, japanische Gärten, Flüsse, Stege und Monumente in seitenstarke Bücher. Seine Werke kann man zwischen dem 5. und 29. April in der Galerie d’Art d’Outremont in Montréal sehen.

So I carve landscapes out of books and I paint Romantic landscapes. Mountains of disused knowledge return to what they really are: mountains. They erode a bit more and they become hills. Then they flatten and become fields where apparently nothing is happening. Piles of obsolete encyclopedias return to that which does not need to say anything, that which simply IS. Fogs and clouds erase everything we know, everything we think we are.