httpvh://www.youtube.com/watch?v=wKVeSMDewnA
Sicherlich wurde die Luxus-Sparte der Bekleidungsindustrie dank der Wirtschaftskrise mehr oder weniger stark getroffen. Doch was bewegt die französische Edelmarke Hermès dazu, ein virales Video ins Netz zu stellen, in dem ein handelsübliches Finger-Skateboard an Produkten des Hauses vorbeifährt? Ist das nicht ein bisschen weit hergeholt?

Ist es vielleicht tatsächlich. Doch wieder mal beweist die Internetgemeinde, dass selbst solch zusammenhanglose Geschichten für den Markt des viralen Marketings wie geschaffen sind. Es verbreitet sich gut, die Klickzahlen liegen bereits jetzt im mittleren 6-stelligen Bereich. Und eines haben die schlauen Köpfe hinter der Aktion mit Sicherheit erreicht: Gerade die jüngere Zielgruppe wird angesprochen. Neue Märkte. Da lockt der Umsatz.

Passt ein 5-Euro Kinderspielzeug zur französischen Edelmarke?

Ich frage mich nur, ob mir das gefallen soll. Ein Mini-Skateboard für ein paar Cent gegenüber einem Hermès Gürtel der allein schon fast 500 Euro kostet? Denke ich an das stilvoll eingerichtete Schaufenster von Hermès, erscheint mir diese Art der Unternehmenspräsentation wesentlich passender. Klar, bei Red Bull findet man auch alles genial, wo das Siegel mit den zwei Bullen draufgeklebt ist. Doch ist hier auch das Image der Marke ein anderes. Red Bull würde auch keine flatternden Luxus-Tücher um einen mit Dreck beschmierten Motocross-Fahrer wickeln.

Eure Meinung ist gefragt!

Da sich das Video so dermaßen gut verbreitet würde mich mal eure ehrliche Meinung interessieren. Ist es nett, dass sich auch eine Luxusmarke wie Hermès zu so einem witzigen, jugendlichen Spot herablässt oder was macht die Idee so einzigartig?

Ich meine, man könnte ja fast meinen die komplette Idee wäre von einem sehr ähnlichen Fingerboard-Video mit Haushaltsgeräten abgeguckt.