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Kaum ein Thema erzählt so viel über die Verschiedenheit der Kulturen als das Essen. Zudem kann man daran von jeher am besten den Unterschied zwischen Arm und Reich in der Welt festmachen. Ein Fotoprojekt führt uns beides auf unheimlich beeindruckende Weise vor Augen. Für „Hungry Planet“ bereisten der kalifornische Fotograf Peter Menzel und seine Frau Faith D’Aluisio 24 Länder und lichteten dort insgesamt 30 Familien an deren Esstischen ab. Darauf liegen die Speisen, die die Familien innerhalb einer Woche zu sich nehmen.

Und während sich in amerikanischen Küchen das Fast Food stapelt, sind es beispielsweise in Ecuador die Bananen und in Italien das frisch gebackene Brot. Damit du alles auch in Relation setzen kannst, erfährst du zu jedem Bild, wie viele Dollar die abgebildete Familie wöchentlich fürs Essen ausgibt. Die Bilder von „Hungry Planet“ kannst du dir auch in Buchform kaufen. Wie voll wäre dein Tisch, wenn du alles darauf stellen würdest, was du im Laufe einer Woche isst?

Das Thema erinnert mich stark an „Family Stuff – Alles, was man hat, auf einem Foto“ von letztens.






Fotos © Peter Menzel (via)