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Für seine Reihe „Stainless“ scannt Adam Magyar U-Bahn-Züge. Mit beeindruckenden Ergebnissen. Der ungarische Fotograf war lange in asiatischen Großstädten und New York unterwegs, seit einigen Jahren lebt er nun in Berlin. Nachdem er ursprünglich analog fotografiert hat, ist er damit an seine persönlichen Grenzen gestoßen und sucht seitdem immer neue Wege. Er baut sein Kamera-Equipment selbst zusammen und schreibt eigene Programme für die Nachbearbeitung seiner Aufnahmen.

Für „Stainless“ benutzt er eine modifizierte Hochgeschwindigkeitskamera und filmt die Züge oder die Bahnsteige während der Einfahrt in die Haltestelle. Es gibt drei Videos, zu den Haltestellen Shinjuku in Tokyo, 42 Street in New York und Alexanderplatz in Berlin. Sie zeigen die wartenden Menschen auf dem Bahnsteig in einer extremen Zeitlupe.

Ich finde die Videos richtig cool, denn man kann in Ruhe die Leute beobachten, als wäre man selbst dabei. Alles sieht so plastisch und dreidimensional aus. In Tokyo sieht man, wie die Leute sich in Reihen aufgestellt haben, um schneller einsteigen zu können. In Berlin gefällt mir besonders das rennende Kind im Hintergrund. Ein bisschen schade, dass es von Berlin und New York nur gekürzte Fassungen anzugucken gibt. Irgendwie könnte ich mir das ewig angucken.

Zu der Serie gibt es auch tolle Fotos. Die könnt ihr euch auf der Homepage angucken und auch mit dem Cursor weit reinzoomen. So kann man sich die Leute angucken, die in der Bahn fahren. Wer neugierig geworden ist und mehr über Adam Magyar und seine Arbeiten erfahren will, dem kann ich diesen Artikel sehr empfehlen.






httpv://vimeo.com/77489382

httpv://vimeo.com/83663312

httpv://vimeo.com/83664407

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