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Kreative Zeichnungen am Sonntag. Auf eine sehr eng gefasste Gruppe potentieller Models legte sich die Künstlerin Samantha Wall fest, als sie ihre Serie „indivisible“ konzipierte. Denn dafür portraitierte sie ausschließlich Frauen, deren Eltern verschiedener Volksgruppen angehören. In einer Reihe von Gesprächen und Fotoshootings machte sie Hunderte von Bildern, aus denen sie schließlich das ausdrucksstärkste von jeder der Frauen auswählte. Anschließend verschmolz sie die Fotos mit Bleistiftzeichnungen.

Wall selbst wurde in Südkorea geboren, wuchs aber in den USA auf; das Gefühl, zwischen zwei Kulturen zu stehen, ist ihr also durchaus bekannt. Mit ihrem Bildern will sie ihre Emotionen mit denen der abgebildeten Frauen verweben. Die Zeichnungen stellen einen Eingang in die menschliche Psyche dar, in der sich die wahrnehmbare Trennung der Rassen auflöst. In der Gallerie Ampersand in Portland im US-Bundesstaat Oregon, wo Wall lebt und arbeitet, fand Ende des letzten Jahres eine Ausstellung zu „indivisible“ statt. Den Katalog dazu kannst du dir online anschauen.









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