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iPad 2 – Mal wieder (k)eine Revolution?

Das neue iPad ist da. Und mal wieder war es keine Überraschung. Wie immer induziert durch ein paar wage Gerüchte im Vorfeld, ist das neue Super-Gadget vom Apfelhändler alles andere als revolutionär. Eine Optimierung bestenfalls.

Dünner. Leichter. Schneller.

Hui buh! Ok, das hätten wir schon erwartet. Von einem Multi-Millarden Dollar Konzern und seinem „Flagship-Product“. 33% dünner, ganze 15% leichter, ein leistungsstärkerer Prozessor, 2 HD-Kameras für Videotelefonie, eine Ausführung in schwarz, eine in weiß, und eine neue Hülle in bunten Farben. Außerdem: „immernoch 10 Stunden Betriebslaufzeit“.

Ist man bei Apple mittlerweile schon enttäuscht, wenn sie einfach „nur“ gute Arbeit leisten? Ihr Produkt in die richtige Richtung entwickeln, solide Entscheidungen treffen? Was ist mit dem Hype, den das iPhone ausgelöst hat? Was ist mit dem Trommelwirbel um das iPad? Hat Apple aufgrund der wachsenden Konkurrenz auf dem Tablet-Markt der Mut verlassen?

Doch, was fehlt immernoch?

Neben den vielen Verbesserungen, Schrägstrich, Optimierungen, fehlt mir immer noch „mein“ Verkaufsargument. Solch eine simple Sache. Kostet nicht viel, erfordert keine neuen Technologien.

Das einzige was ich brauche ist mehr Speicher.

Mehr als diese popligen 64GB. Ich will meine 18-Megapixel-Fotos aus der Canon auf dem iPad. Voll reinzoomen. Beste Qualität. Doch allein die SD-Karte meiner Kamera fasst 32GB – einen Tag in der Hand gehabt, ist die voll. Was ist wenn ich mir die Fotos gerne am Abend in Ruhe auf dem iPad ansehen, und dabei nicht dieses „Optimieren“ der Bilder bei der Synchronisierung zulassen will?

Keine Chance.

Ein passender SD-Slot der so vieles einfacher machen, und die Speichererweiterunng jedem selbst überlassen würde? Fehlanzeige. Wir bleiben weiterhin im goldenen Käfig und schaufeln den „Designern aus Kalifornien“ weiterhin Millionenbeträge in den Rachen.

Mal wieder (k)eine Marketing-Strategie?

Was mich neben der fehlenden Speichererweiterung nervt, ist vor allem die Strategie von Apple. Da werden von einem Produkt gleich mehrere Versionen im Voraus geplant, die jeweils immer nur ein paar kleine Verbesserungen enthalten. Gerade so viel, dass sich alle Narren und Fanboys unbedingt „den neusten Scheiß“ besorgen müssen. Ihr altes Gerät kompostieren, und nochmal das gleiche Geld in eine Funktionssteigerung um 10% investieren.

Leute, wie lange wollt ihr das noch mitmachen?

Ich gebe zu, die Strategie ist – aus der Sicht von Apple – abgefahren clever. Sie haben sich damit eine goldene Nase verdient. Zusammen mit dem Gewinn, den sie aus jeder verkauften App, jedem verkaufen Song ziehen. Wisst ihr wieviel den App-Entwicklern tatsächlich am Ende des Tages vom Verkauf einer App bleibt? Das grenzt an Unzumutbarkeit.

Was machen wir in Zukunft?

Ganz im ernst. Mir gefallen die Produkte von Apple. Da schlägt mein Designer-Herz einfach höher. Die Usability ist heiß, mit den tausenden von Apps lässt sich jedes iPhone, jeder iPod touch und jedes iPad ganz individuell auf einen selbst zuschneiden. Doch ich frage mich tatsächlich für welchen Preis ich mich an Apple binden würde. Die Produkte sind überteuert. So „hipp“ und „trendy“ sind sie auch nicht mehr. Jeder hat ein Apple. A new apple every year, keeps the doctor away?

Ich lass mich nicht verappeln!

Robert Voigt vor 7 Jahren

Kommentare

  • Daniel Knauersagt:
    02. Mar. 2011 um 21:53

    Robert, ich glaube das iPad ist nicht umbedingt ein Gerät, mit welchem man viel „arbeiten“ sollte, geschweige denn, arbeiten kann. Und ob es das ideale Gerät ist um seine Highres Fotos zu archivieren und zu bearbeiten möchte ich auch bezweifeln.

    Ich mag das iPad weil es für mich ein neue Art zu surfen darstellt. Auf der Couch gemütlich seine E-Mails checken, ein bisschen surfen und digital die Zeitung lesen.

    Was den Preis anbelangt: Sicher, es ist teuer. Aber was viele auch vergessen ist, dass Apple absolut hochwertige Geräte baut, das fängt schon bei den Materialien an. Jede Kante und jede Kurve sitzt, kein Makeln keine Schrammen. Vergleich mal ein iPad mit einem HP-Touch oder Ähnlichem und gehe dabei ins detail (!).

    Danke dennoch, für deinen kritischen Artikel. Ich freue mich auf eine Diskussion :)

    Daniel.

  • Gillysagt:
    02. Mar. 2011 um 22:01

    Dir ist aber auch klar, dass Apple nicht jedes Jahr das Rad neu erfinden kann oder?

  • Benjaminsagt:
    02. Mar. 2011 um 22:09

    Und trotzdem lässt sich Apple für Marketing, Entwicklung und Ideen fürstlich entlohnen. Die reinen Materialkosten sind nicht allzu hoch: http://www.isuppli.com/Teardowns/News/Pages/Mid-RangeiPadtoGenerateMaximumProfitsforApple,iSuppliEstimates.aspx

    Achso, dass der Gewinn nicht bei allen ankommt, ist ja auch kein Geheimnis: http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1254221/Apple-admits-using-child-labour-build-iPods-iPhones-Chinese-factories.html

    Alles in allem ist Apple ein weit größeres Übel als bspw. Microsoft.

    Just my 2 cents…

  • Robert Voigtsagt:
    02. Mar. 2011 um 22:55

    @Daniel: Danke für deine Ausführliche Meinung! Den Aspekt mit dem gemütlich auf der Couch surfen, kann ich verstehen. Das ist sicherlich einer der Hauptanwendungen des iPads.

    Mir geht es vor allem um den Strudel in den man sich begibt, wenn man einmal zu einem Apple-Produkt greift: Regelmäßig eine neue Generation des eigenen Geräts. Immer mit der Absicht es mir auch noch zu verkaufen.

    Für ein Software-Update meines iPod-Touch musste ich auch schon mal 15 EUR zahlen.

    Und Qualität hin oder her, wie die Auflistung von Benjamin zeigt, sind das alles keine unbezahlbaren Einzelteile. Sie sind einfach nur solide zusammengeschraubt. Und zwar genau da, wo auch unsere Hosen, T-Shirts und Kinderspielzeuge herkommen. Zu höchst wahrscheinlich mieserablen Preisen.

    Aber gut, das ist ein anderes Problem.

    Viel mehr würde mich interessieren: Wie wahrscheinlich ist es, dass du dir das neue Modell holen wirst?

    Gilly: Ja, das ist mir klar. Ist dir auch klar, das diese Optimierungen das absolute Mindestmaß an Neuerungen sind, die eine Neuanschaffung rechtfertigen?

    Benjamin: Auch wenn ich schwer abschätzen kann, wie glaubwürdig beide Quellen sind – vielen Dank für deine Hinweise! Ich denke aber, dass kein Großkonzern wirklich frei von Sünde ist bzw. sein kann. Dazu ist der Druck der jährlichen Umsatzsteigerung einfach zu maßgeblich. Menschen wollen immer mehr. Auch wenn das auf Kosten des guten Gewissens geht.

    Etwas in die Richtung hab ich mal im Artikel Kann man sich mit der ganzen Welt messen? zur Diskussion angeregt.

  • stadtkindFFMsagt:
    02. Mar. 2011 um 23:31

    Ähnlich habe ich mich neulich zum Thema iPhone geäußert. Man muss aber fairerweise sagen, daß weit vor Apple, speziell im GSM-Sektor viele Firmen, allen voran Nokia zu den Boom-Zeiten um die Jahrtausendwende, nichts anderes gemacht haben. Bissi mehr Akkulaufzeit, bissi mehr SMS-Speicher, Telefonbuch vs. Adressbuch, ein neues Spiel drauf, usw. 5110, 6110, 6150, 6210, 6310… oder 3310, 3330, 3410… Don´t hate the player- hate the game.

  • .wiredsagt:
    03. Mar. 2011 um 00:11

    TOP. Unglaublich genialer Beitrag, ich stimme in absolut allen Punkten zu. Apple ist klasse, und doch irgendwie nicht. Ich bin grad am Überlegen, wie ich meine Gedanken zu diesem Beitrag äußere…
    Irgendwie ist das ja doch Schlechtreden von Apple, ohne es schlechtzureden. Eben die Wahrheit. Das, was sich bestimmt einige von uns denken, aber vermutlich in den meisten Fällen doch sagen „Ach egal, ich will die neue Produktgeneration trotzdem haben!“ Mir wird schon übel, wenn ich Apple’s Marktstellung bedenke. Sowas kann einfach nicht gut sein.
    Selbst heute bei der CeBit war Apple mit Abstand am besten vertreten, ohne selbst anwesend zu sein. Jeder zweite Stand machte irgendwas für das iPhone, das iPhone selbst war alle 2 Meter am Ohr oder sonstwo anzutreffen. Und doch ist es Abzockerei. Und exklusiv ist es auch schon lange nicht mehr.

  • Philippsagt:
    03. Mar. 2011 um 05:52

    Das Bild oben sagt schon alles aus. :D

  • Robert Voigtsagt:
    03. Mar. 2011 um 06:36

    @stadtkindFFM: Da magst du recht haben – sicherlich war zu der Zeit die Internet-Gemeinde noch nicht ganz so weit von einem Hype zum nächsten zu jagen, und der ganze Vertriebsprozess etwas weniger transparent. Bei Nokia hab ich aber eher die Multi-Marken- bzw. eher Multi-Produkte-Strategie gesehen – das immer gleiche System auf einem unüberschaubaren Sammelsorium an bunten Geräten bzw. bunten Gehäusen. Das ist das gleiche wie die Verarsche im Supermarkt – letztendlich kommt doch alles von Kraft, Unilever oder Henkel ;)

    @.wired: So hab ich das noch gar nicht gesehen, aber stimmt, irgendwie wirkt der Artikel so, als wäre ich ein bisschen eifersüchtig ;)
    Das überall und jeder etwas mit dem iPhone macht ist schon abgefahren gruselig. Zum Glück zieht mit Android ja ein ganz sympathisches Kerlchen durch die Lande und versucht für sich ein paar Jünger einzufangen. Hier ohne goldenen Käfig, mehr Flexibilität aber sicherlich auch weniger Stabilität. Wir werden es sehen!

    @Philipp: So soll’s sein :)

  • sensosagt:
    03. Mar. 2011 um 09:58

    hallo robert,

    ich habe deinen blog heute zum ersten mal gelesen, da ich meinungen zum neuen ipad 2 gesucht habe.

    eines vorweg, ich bin vom neuen ipad auch nicht überzeugt und werde mir keines anschaffen! der innovatiosgrad reicht auch für mich nicht aus, mein ipad 1 in rente zu schicken.

    der tablett markt boomt. zahlreiche grosskonzerne wie hp, motorola etc. strömen mit neuen produkten auf den markt. in der vergangenheit haben sich die berichte gehäuft, wie rückständig denn das ipad gegenüber dieser neuen konkurrenz sei!
    wenn man bedenkt, dass apple mit dem ipad vor einem jahr diesen markt quasi erst geschaffen hat, haben sie also gar keine alternative als jährlich ein neues produkt zu entwickeln und zu vermarkten – mit allem positiven und negativen was eben zu einer vermarktung gehört. in diesem zusammenhang ist von apple sicherlich nicht zu erwarten, dass sie offiziell bestätigen, NUR produktpflege betrieben zu haben und sich selbst gerne innovativer gezeigt hätten!
    dabei muss aber auch klar sein, dass apple nicht jedes jahr das rad neu erfinden kann. die ansprüche die wir alle diesbezüglich an apple stellen, möchte ich nicht an mich gestellt bekommen, da sie schlicht und einfach nicht leistbar sind!
    ich stimme steve jobs voll und ganz zu, wenn er sagt, es geht nicht nur darum mehr und mehr technologie zu entwickeln und in die geräte zu packen! wer nutzt bitte die ganzen motivprogramme in den digitalkameras? es ist schon immer die stärke von apple gewesen dinge wegzulassen!

    das neue ipad ist demnach solide produktpflege und kontinuierliche weiterentwicklung um den vorsprung/anschluss nicht zu verlieren! wir alle haben darauf gewartet, dass ein neues produkt erscheint! auch du – denn sonst hättest du vor enttäuschung diesen artikel nicht geschrieben!
    was also stört also mich am neuen ipad? es ist die enttäuschung feststellen zu müssen, dass apple auch nur aus menschen besteht, die nicht in der lage sind jedes jahr eine revolution vom stapel zu lassen!

    eigentlich eine sehr positive nachricht – wie ich finde!

  • MaxPowersagt:
    03. Mar. 2011 um 10:12

    …liebe Freunde der Dose: wie lange haben denn die Dosenhersteller probiert ähnliches aufzustellen, zu etablieren? Wie lange gibt es Nokia&Co auf dem Markt? Hat ein anderes Unternehmen es mal geschafft auch nur annähernd an die Funktionalität von Apple dranzukommen? Mal ganz abgesehen von der Verarbeitung der Dosen…

    Je schlechter die Apple Produkte im Internet dargestellt werden, umso mehr werden sie verkauft und nehmen mehr Platz im Raum der Konsumenten ein! Ipad 1 sollte auch ein reinfall sein…hab ich nichts von gemerkt!

    Android versucht seit Jahren auch nur annähernd die Userzahlen von Apple zu erreichen… immer noch!!!

    Aber ich wünsche viel Erfolg dabei, die Apple Produkte weiter schlecht zu reden!

  • Daniel Knauersagt:
    03. Mar. 2011 um 11:46

    @Robert – Zu deiner Frage wie wahrscheinlich ich mir das iPad2 kaufen werde: Ich weiß es nicht. Ich habe ja bisher noch kein iPad gehabt. Fakt ist jedoch, dass ich mir in nächster Zeit ein mobiles Surfing Gerät kaufen möchte, ohne Schnick-Schnack. Ob es ein Macbook Air wird oder ein iPad, das weiß ich noch nicht.

  • mswsagt:
    03. Mar. 2011 um 12:12

    Auch ich bin durch deine ‚Eigenwerbung‘ auf fscklog auf deinen Beitrag/Blog gestoßen.

    Also ich bin mir sicher, dass dein Wunsch nach mehr Speicher nur einen sehr kleinen Teil der Nutzer betrifft. Es entwickelt sich nunmal grade alles in Richtung Cloud-Services, ob man das mag oder nicht. Momentan ist da noch kein Grad erreicht, der deiner Nutzung entsprechen könnte, dennoch ist es eine bestehende Entwicklung. Es handelt sich also um einen sehr persönlichen Wunsch, den du da äußerst, denn ein Großteil der Nutzer sollte wirklich locker mit dem Speicherplatz auskommen.
    Auf der anderen Seite beschwerst du dich über den nicht vorhandenen SD-Slot, um deine Fotos anzuschauen. Hast du schonmal was vom Camera Connection Kit für das iPad gehört? Du kannst damit einfach deine SD-Karten oder USB-Kameras ans iPad anschließen und die Fotos betrachten, ganz ohne Komprimierung! Natürlich muss man dafür Zubehör kaufen (29 Euro) und das Teil mit sich herumschleppen, aber wenn man eine Kamera dabei hat, macht das auch fast nichts mehr. Solltest du noch nichts davon gehört haben, wäre es vielleicht einen Blick wert.

    Auch dein Kritikpunkt, das iPad wäre viel zu überteuert, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Auf welche Tatsache willst du dich hier berufen? Es scheint mir so, als würdest du die allgemeine Meinung der Apple-Preisgestaltung schlicht übertragen. Das iPad hat das fairste Preis-Leistungs-Verhältnis von allen Applegeräten. Ein Blick zu Motorola Xoom, Samsung Galaxy Tablet 10.1 etc. reicht, um dort Verkaufspreise (weit) über 650$ zu finden, ohne dass man das in der Hardware begründen könnte.

    Ich danke dir trotzdem für deinen kritischen Bericht, die ja bekanntlich Seltenheit sind zwischen all den „wir-sind-von-Apple-verblendet“-Artikeln. ;)

    Viele Grüße,
    Markus

  • iPatsagt:
    03. Mar. 2011 um 13:48

    Was ich mich frage, warum kauft sich Robert denn die ach so überteuerten und nichtskönnenden Apple-Geräte dann??? Kauf ein Android-Gerät, wenn es doch soviel besser ist/scheint oder einen Win-Rechner und werde damit glücklich. Wo ist das Problem?

    Wenn du dann doch wieder die Geräte kaufst, weil nur dein Designerherz das sagt, bist du ja der Inbegriff des Fanboys schlechthin. Meiner Erfahrung nach definieren sich nämlich die Apple-Fanboys hauptsächlich darin, das sie zwar grundsätzlich über alles meckern, was Apple rausbringt, es dann aber zum Angeben trotzdem kaufen (weils so schick aussieht). Das scheint dann ja so ziemlich genau auf deinen Artikel/Meinung zuzutreffen.

  • Der moderne Nerdsagt:
    03. Mar. 2011 um 15:02

    Ach meine Güte… ich finde es zunächst mal recht respektvoll, nicht jedes Jahr mit Features um sich zu werfen. Die Erst-/Letztkäufer werden so nicht vor dem Kopf gestossen, weil ihr erst ein Jahr altes Gerät schon wieder veraltet ist. Und dann erst der Kaufreiz für etwas Neues entsteht. Mit kleinen Schritten wird doch wohl das ständige Nachkaufen eher verhindert, als wenn es einmal pro Jahr alles komplett neu gibt.

    Ich glaube nicht, dass die ganze Fanboys einmal pro Jahr ihr Gerät wegwerfen und neu kaufen. Stattdessen wird weitergereicht. Eltern, Freunden mit nicht ganz so großem Geldbeutel können die letzte und später auch die vorletzte Generation zum jeweils fairen Preis kaufen. Ich halte es so: Kann ich mein Gerät mit weniger als einem Drittel (respektive zwei Drittel nach zwei Jahren) Verlust weiterverkaufen, gibt es das neue, sonst nicht. Also entweder eins pro Jahr, oder alle drei Jahre ein ganz Neues. Wie es passt und der Gebrauchtmarkt das her gibt.
    Und genau so läuft das fast bei vielen Fanboys, die ich kenne. Das Geld, einmal pro Jahr iPad und iPhone wegzuwerfen, haben die meisten dann ja wohl doch nicht.
    Am Ende ergeben auch viele Studien, das die Apple-Geräte eine längere Lebensdauer haben, als vergleichbare andere. Durch wie viele Hände sie gehen, spielt doch keine Rolle, so lange sie genutzt werden.

    Graduelle Weiterentwicklungen finde deutlich fairer, als ständige Revolutionen. Das der Kram jeweils beworben wird, ist ja wohl normal. Das ein paar Funktionen wünschenswert sind, bleibt auch immer so.

    Und zum Preis: So lange die Konkurrenz 30% höher beim Einstiegspreis liegt, ist das doch wohl ein Zeichen, dass das iPad doch wohl recht günstig ist. Oder was soll es deiner Meinung nach Kosten? Die reinen Hardwarekosten sind nur ein Teil der Kosten, da kommt noch einiges dazu. Und die exorbitanten Gewinne werden ja am Ende auch wieder zum Teil dafür verwendet, die Geräte dann doch günstiger zu machen. Denn eins kann man Apple nun wirklich nicht vorwerfen: Dass sie im Laufe der Jahre irgendwo teurer geworden wären, ganz und gar im Gegenteil (siehe Apple-TV, MacBooks und einiges mehr).

  • Albertsagt:
    03. Mar. 2011 um 15:34

    Leute – das iPad3 kommt noch in diesem Jahr! Das war nur ein Zwischenstopp um mit der Konkurrenz gleich aufzuziehen. Sie hatten schlicht und ergreifend einfach keine Zeit mehr – jetzt musste eben schnell ein iPad 2 her, sonst rast HP und Co. vielleicht noch davon. iPad 3 ist schon in der Entwicklung ;)

  • mswsagt:
    03. Mar. 2011 um 16:01

    Dass das iPad 3 in Entwicklung ist, ist wohl kein Geheimnis. :D
    Alles, was in ein geplantes Produkt nicht passt, wird zeitgleich in Nachfolgemodell-Projekt verschoben.

  • René Adamsagt:
    03. Mar. 2011 um 17:18

    @ albert:

    Nein, das iPad drei kommt nicht dieses Jahr!
     hat es nicht nötig! Wie schon beim iPhone war auch hier das erste Modell in erster Linie ein Finanzierungs und Testmodell!

    Und jeder wusste schon beim ersten iPad, dass das nächste eine Kamera haben wird.

    Und das nächste iPad hat dann ein Retina Display!

    Ich pers. mache es schon seit Jahren so, das ich immer nur jede zweite Generation nehme.
    Meiner Frau hab ich letztes Jahr das iPad gekauft, ich hol mir (oder Ihr) jetzt frühestens das iPad 3.

    Den ersten MacAir habe ich nicht gekauft, aber jetzt hol ich das 11″er.

    Klar gibt es die „Freaks“ die immer das neueste haben müssen, aber die haben wir in jeder Szene. Wer realistisch ist, holt sich entweder neue Geräte weil die alten es nicht mehr bringen, oder die Steuerberatung es einem empfiehlt!

  • Michaelsagt:
    05. Mar. 2011 um 11:19

    Auch ich rege mich wegen des immer noch viel zu kleinen Speichers beim iPad 2 auf. Ich hatte fest damit gerechnet, dass Apple dieses von vielen beim ersten iPad bemängelte Manko mit dem iPad 2 lösen würden; aber Pustekuchen! Gäbe es einen SD-Slot, würde ich es mir zulegen, um auf den Speicherkarten Filme usw. zu speichern, die ich mir dann im Flugzeug und Zug etc. anschauen könnte … ich finde die Idee des iPads grundsätzlich super, aber weil Apple es einfach nicht hinbekommen mit dem Speicher, können sie sich auch ihr iPad 2 in die Haare schmieren. Der Grund, dass Apple diesem Wunsch mit dem 2. iPad nicht nachkommen, ist der, dass es trotzdem verkaufen wird! Also macht man nur so viel, wie gerade mal nötig, um die Fans zu bewegen … Beim nächsten iPad kommen dann 80 GB internen Speicher usw. Ich ärgere mich sehr, weil ich wirklich gerne ein iPad gekauft hätte. So macht es für mich aber keinen Sinn. Ich Stimme dem obigen Bericht also zu 100% zu.

    Gruß!
    Michael

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