In einer Millionenstadt wie New York gehen einzelne Menschen einfach in der Masse unter. Integration ist angesichts dessen enorm schwierig – vor allem für Flüchtlinge. Die „New York Times“ wollte vor einiger Zeit ein Feature über das Thema Immigration machen und hat im Zuge dessen 15 Menschen portraitiert, die seit weniger als einem Jahr in der Stadt leben. Einer von ihnen war der 20-jährige Elmar aus Aserbaidschan.

Um zu zeigen, wie sehr Elmar in der Menschenmenge untergeht, hat sich die „New York Times“ den französischen Street Artist JR an Bord geholt und mit ihm ein beeindruckendes Projekt gestartet. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hat der Künstler das Bild des jungen Mannes auf den Platz vor dem berühmten Flat Iron Building geklebt – in einer Länge von 45 Metern. Die Passanten, die Tag für Tag darüber liefen, bemerkten gar nichts davon, erst wenn man aus einer gewissen Höhe darauf schaute, bemerkte man den überdimensionalen Elmar. Der schaffte es dadurch sogar auf das Cover der „New York Times“.

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