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Einen aufregenden Blick in die Vergangenheit kann man in dem neuen Fotoband „Paris, Fenêtres sur l‘Histoire“ des französischen Fotografen Julien Knez werfen. Inspiriert wurde er zu dieser Arbeit von einem Stapel Fotos, den er zufällig entdeckte. Dabei handelte es sich um Aufnahmen, die zwischen 1871 und 1968 in Paris gemacht worden sind – allesamt an bekannten Plätzen der Stadt. Mit den historischen Bildern im Gepäck machte er sich auf zu jenen Orten und hielt jeden Schnappschuss genau dorthin, wo er einst entstand.

Und so unternehmen wir mit Julien eine Bild-in-Bild-Zeitreise, in der wir badende Kinder in der Seine von vor 86 Jahren beobachten können oder wie sich 1944 Soldaten hinter Sandsäcken vor dem Grand Palais verschanzen und Hitler 1940 aus der Pariser Oper spaziert, während die Heute-Touris entspannt auf den Stufen sitzen. Dem Betrachter eröffnet sich so ein fast schon magisches Fenster in eine längst vergangene Zeit, das einerseits den krassen Kontrast zwischen Damals und Heute zeigt, andererseits auch beweist, dass manches keinen Tag älter geworden zu sein scheint.

















Copyright by Julien Knez (via)