Der Weg bis zum aufrechten Gang und weiter wird vom Fortschrittsgedanken getragen. Weiter, weiter, immerfort macht sich der Homo sapiens, der „weise Mensch“, seine Umwelt zunutze. Doch was, wenn es ganz anders hergegangen wäre? Kima Lenaghan entwirft mit ihrer Serie „Homo conscius“ ein Paralleluniversum, in dem der Mensch eine alternative Route im Lauf der Evolution nimmt.

„It [the Stoned Ape Hypothesis] hypothesizes that psychedelic mushrooms were widely consumed by humankind during the early stages in its evolution as an explanation for a sudden doubling in the capacity of cognition that occurred in human neurology hundreds of thousands of years ago. He [ethnobotanist Terrance McKenna] proposes that the repetition of psychedelic experiences fed empathy and social intelligence that nourished the ‚Gaian mind‘ and lead to higher consciousness.“

So sind es Herzenswünsche und fantastische Träume, die diese überaus empathische Gesellschaft zu menschlichen Höchstleistungen antreiben. Gemeinschaftssinn, Tradition und Innovation sowie unglaubliche Vorstellungen vom Jenseits prägen die Zivilisation abseits des scheinbar menschlich Möglichen – eine wahrlich idealistische Utopie, die offenbar aber auch nicht ohne psychoaktive Drogen auskommt.









(via) Copyright Kima Lenaghan