In Japan hat das minutiöse, fast meditative Arrangieren von Schnittblumen Tradition. Ikebana heißt die Kunstform, die auch die niederländische Künstlerin Nicola Kloostermann für sich entdeckt hat. Statt selbst Stängel, Blätter und Blüten herzurichten, greift sie zu vorhandenem Bildmaterial. In kreativen Collagen kombiniert sie Vintage-Aufnahmen der Ikebana-Kunst völlig neu.

„Nicola Kloosterman (Johannesburg, 1976) is an analog collage artist from the Netherlands who works with found imagery. Her subjects vary from fragmented female figures and faces to landscapes, the natural world and abstracts made with vintage paper and textiles cut from fashion magazines. Her collages explore concepts of (in)visibility, perception and feminine power.“

Dazu entfernt sie jeweils das Herzstück der ursprünglichen Komposition. So wird die Schnittstelle zum Blickpunkt ihrer Arbeiten. Trotzdem transportieren die Arbeiten aus ihrer „Shadowplay“-Serie die gleiche einfache Ästhetik wie die Originale. Nur das Formengleichgewicht ist anders verteilt, aber immer noch vorhanden.










(via) Copyright Nicola Kloostermann