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Lee Ji-hee faltet alte Kameras aus Papier

Papier ist ein unheimlich wandlungsfähiges Material. Es gibt kaum etwas, das man nicht daraus machen kann. Der Südkoreaner Lee Ji-hee hat eine Serie gestartet, in der er historische Kameras aus Papier nachbaut. Von der Super Kodak Six-20 aus dem Jahr 1938 über die Leica IIIf Red Dial von 1952 bis hin zur Rollei Flex 2.8GX von 1989 gibt es einige sehenswerte Kameras im Portfolio des Künstlers.

Mit buntem Papier und einer unglaublichen Liebe zum Detail hat Ji-hee die Optik der Geräte nachgestellt. Das Ergebnis ist zugleich realistisch und comichaft. Vor allem die älteren Kameras, die sich von den heutigen unterscheiden, sehen in der Bearbeitung des Südkoreaners extrem interessant aus. Im Werk des Künstlers befinden sich aber nicht nur Kameras, sondern auch Lebewesen und zahlreiche Objekte, darunter Hundewelpen, Essen und Alltagsgegenstände. Viele seiner Arbeiten hat er im Auftrag verschiedener Unternehmen gestaltet, die damit ihren Werbeauftritt verfeinert haben. Ji-hee hat einen akademischen Hintergrund als Grafikdesigner. Er lebt und arbeitet in Seoul.

(via)

Andreas Dittberner vor 3 Monaten

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