Menschlicher Körper als Teil der Landschaft oder des Interieurs? Nacktheit ohne einen Hauch des Erotischen? So setzt Guiseppe Palmisano, ein junger Fotokünstler aus Bologna, Italien, seine Models gekonnt in Szene. Seine Bilder wirken befremdend und inspirierend zugleich, kühl und dabei faszinierend.

Die Menschen auf den Fotos blicken den Zuschauer nie direkt an, oft bleiben ihre Gesichter unsichtbar. Die Kleidung in dezenten Nude-Tönen harmoniert perfekt mit der schlichten Einrichtung, die Menschen lösen sich auf, werden eins mit ihrer Umgebung.

Sie sind da und doch abwesend, unbekleidet und unerotisch, bar jeglicher Gefühle und Emotionen. Seltsamerweise wirkt die Welt, die Palmisano mit seinen aparten Bildern erschafft, eigentümlich beruhigend und konfliktfrei. Vielleicht tut es der Menschheit einfach gut, etwas weniger auf sich zu halten und sich mehr in Demut zu üben?







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