Lettering, ursprünglich die schlichte Kunst, Sprechblasen in den Comics zu gestalten, erlebt heute ein Revival. Lettering ist zu einer kunstvoll-kreativen Mischung aus Typografie und Kalligrafie geworden – dank Photoshop & Co. sind der Fantasie nun wirklich keine Grenzen gesetzt.

Stefan Kurz beherrscht diese Kunst perfekt. Sein Lettering – das ist eine Verschmelzung von Wort und Bild in einem innovativen Bildwort. Die Buchstaben werden selbst zu dem Gegenstand, den sie umschreiben sollen. Die Letters dampfen, spielen Ball und schneien. Sie zittern und lächeln mit einem aromatischen, nach Erdbeer-Zahnpaste duftenden, schneeweißen Lächeln.

„As a kid, other than LEGOs, paper and a pen did the trick to keep me occupied for a very long time. I could lose myself in my imagination and bring it to life on paper. This also applies to lettering. Drawing words and placing them in unique landscapes has fascinated me for years now. I now love to use this art to make reading interesting again and to capture the attention of people.“

Diese Bildwörter erklären uns die Welt auf eine entspannt-fröhliche Art und zeigen aufs Neue, wie vielseitig doch die Schriftsprache sein kann. Das Alphabet wurde erfunden, um unser Wissen und unsere Gefühle weiter zu geben. Die Buchstaben sind eine Abstraktion – jedoch nicht für Lettering-Künstler wie Stefan. Er füllt das Alphabet mit Lebensfreude und Fantasie. Eine schöne Idee, finde ich.

Auf Instagram stellt Stefan seine neuesten Typo-Kunstwerke vor.












(via) Copyright Stefan Kurz